Corona-Ticker Baden-Württemberg

Leichter Anstieg der Inzidenzwerte

Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Überblick.

25.02.2020 UPDATE: 01.07.2022 17:59 Uhr 29 Minuten, 46 Sekunden
Das Coronavirus bestimmt nach wie vor das Leben. Foto/Repro: Getty Images/RNZ

Heidelberg. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:

> Für Heidelberg wurden 198 (Donnerstag: 317) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt damit bei 742,1 (698,0).

> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 705 (724) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 731,4 (688,8). Eine Person ist verstorben.

> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 180 (189) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 708,6 (708,6). 

> In Mannheim gab es 346 (450) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 643,8 (626,0). Eine Person ist verstorben.

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> In Baden-Württemberg gab es 11.239 (13.101) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 583,7 (564,4). Weitere zehn Personen sind verstorben.


Lucha fordert Corona-"Instrumentenkasten" für den Herbst

Stuttgart. (dpa/lsw) Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha hat vom Bund erneut den "bewährten Instrumentenkasten" an Corona-Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie im Herbst gefordert. Dazu gehöre als wichtigste Maßnahme die Maskenpflicht in Innenräumen, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart bei einer Online-Expertenanhörung zum Pandemiemanagement. Zudem brauche es die Möglichkeit von Zugangsbeschränkungen für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen.

Das bedeute nicht, dass man jedes Instrument nutzen müsse, schränkte der Minister ein. Aber wenn sich eine Verschlechterung der Lage abzeichne, sei es erforderlich, schnell regieren zu können.

Rückendeckung bekam Lucha von mehreren Medizinern. So wiesen etwa der Heidelberger Virologe Hans-Georg Kräusslich und der Freiburger Infektiologe Siegbert Rieg klar auf die Wirksamkeit des Maskentragens hin.

Zugleich beobachtet das Ministerium bereits jetzt deutlich steigende Fallzahlen. Allein in der vergangenen Woche seien 60 000 neue Corona-Fälle im Südwesten registriert worden, sagte Stefan Brockmann, Epidemiologe beim Landesgesundheitsamt. Wie stark eine Welle im Herbst ausfalle, hänge von drei Faktoren ab: Welche Virusvariante dann vorherrsche, wie sehr andere Atemwegserkrankungen hinzukämen und wie sehr die Immunität in der Bevölkerung nachlasse. Brockmann erwartet erneut eine spürbare Belastung der Kliniken. Auf den Intensivstationen dürfte es bereits in der nächsten Woche einen Zuwachs der ...

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