"Es gibt auch mal Pommes!"

Holger Stanislawskis neue Sitten in Zuzenhausen      

29.06.2011 UPDATE: 29.06.2011 23:33 Uhr 2 Minuten, 50 Sekunden
"Es gibt auch mal Pommes!"

Holger Stanislawskis neue Sitten in Zuzenhausen

 

 

 

Es ist Dienstag, 17:36 Uhr in Zuzenhausen. Die Sonne brütet. Die Profis von 1899 Hoffenheim haben ihre erste gemeinsame Trainingseinheit hinter sich, die Nationalspieler sind gerade zurückgekehrt. Zwei Mannschaften treten zum Elfmeterschießen gegeneinander an. Orange gewinnt, Stanislawski: "Die Verlierer bauen ab!" Ibisevic blinzelt. Mlapa stutzt. Ein kollektives "Wir?" huscht über die Gesichter des Blauen Teams. Nur Marvin Compper nickt und winkt zum Aufbruch - das ist eben so, bei Stani.

Die Neuankömmlinge müssen sich erst an Stanis neue Sitten gewöhnen, Compper ist mit den Erfahrungen aus einer Trainingswoche schon schlauer: Im Kraichgau bauen die Spieler nun selbst die Tore, Hütchen und Stangen ab und sammeln die Bälle selbst ein. "Das ist ganz normal für mich", findet Stanislawski. "Wir können doch nicht Heinz (Mannschaftsbetreuer Heinz Seyfert,63, Anm.d.Red.) als etwas Älteren permanent die Bälle hier einsammeln lassen. Dafür haben die Jungs eine Verpflichtung. Wir arbeiten mit den Materialien, deshalb tragen wir sie auch wieder weg."

Auch der Ton hat sich verändert. Als ein Volley-Schuss von Dominik Kaiser mit vollem Karacho über den Zaun an die Fensterscheibe von Ernst Tanner springt, kommt der überraschte Manager gar nicht zu einem Kommentar, als er aus dem Fenster blickt. Stani ist schneller: "Antennen ausfahren, da oben!" Tanner schmunzelt - die Zuschauer lachen herzlich. 

Oder: Als Sejad Salihovic einen strammen Linksschuss unhaltbar aus 20 Metern in den Winkel ...

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