SV Waldhof gegen Havelse

7:0-Kantersieg verwandelt Carl-Benz-Stadion in Tollhaus

Zum vierten Platz und zur Qualifikation für den DFB-Pokal reicht es aber nicht.

14.05.2022 UPDATE: 14.05.2022 15:18 Uhr 2 Minuten, 13 Sekunden
Marc Schnatterer bejubelt seinen Treffer. Foto: PIX

Von Daniel Hund

Mannheim. Was ein Rahmen: Keine Wolken, Sonne satt, Super-Stimmung und sieben (!) Tore. Das letzte Heimspiel des SV Waldhof in der diesjährigen Drittliga-Saison wurde zum Freudenfest. Die Buwe machten kurzen Prozess, ballerten den TSV Havelse mit einer 0:7 (0:3)-Packung zurück auf die Autobahn. 8369 Zuschauer feierten im Carl-Benz-Stadion mit, tanzten und lachten. 

Schade: Zum vierten Platz, der zur direkten Qualifikation für den DFB Pokal gereicht hätte, reichte es nicht. 1860 München gewann zeitgleich mit 6:3 gegen Dortmund II. Waldhof beendet die Saison somit auf einem guten fünften Platz. "Insgesamt war es eine gute Saison von uns", sagte Mittelfeld-Ass Marco Höger, "es war heute auch nochmals ein perfekter Abschluss mit unseren Fans hier im Stadion."

Zum Schützenfest: Los ging’s mit der Waldhof-Feuerwehr. Blitzschnell rückten Marco Höger und Co. aus, stürmten fast schon überfallartig in Richtung Gäste-Kasten. Der Lohn: Marc Schnatterer kam im Sechzehner aus relativ spitzem Winkel völlig frei an den Ball, schaute kurz hoch, wackelte hin und her, schoss und traf mitten ins Havelse-Herz: 1:0 Waldhof, keine drei Minuten waren da gespielt.Spätestens jetzt war die Fanbase auf Betriebstemperatur. Angeführt von den Ultras wurden auf der Otto-Siffling-Tribüne stimmungsvolle Lieder angestimmt.

In der 21. Minute hallte der nächste Torschrei durchs CBS. Und wieder hatte "Schnatti" die Füße im Spiel: Der Standard-Spezialist zwirbelte eine Ecke vor dem Vip-Turm in den Fünfmeterraum. Jesper Verlaat hatte leichtes Spiel, hielt den Schädel hin und drückte die Kugel zum 2:0 über die Linie (21.).

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Gute Laune. Und die wurde wenig später noch besser. Quasi als Extra-Boost für die Pause legte Alexander Rossipal noch das 3:0 nach. Per Elfmeter versenkte er den Ball (44.).

In der zweiten Halbzeit kam es erneut zu Fangesängen gegen Geschäftsführer Markus Kompp. Auch zwei Banner wurden ausgerollt. Kurz darauf erhöhte Dominik Kother – nach dem nächsten Traum-Pass von Schnatterer – auf 4:0 (58.). Und weil’s so schön war, schraubte sich Sturmtank Pascal Sohm in der 62. Minute im Strafraum hoch, besorgte das 5:0.

So langsam hatte das Ganze Schützenfest-Charakter. 

Und es ging weiter, immer weiter: Wagner (78.) und Kother (83.) stellten auf ...

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