Rangnick sieht Ba "noch nicht bei 100 Prozent"

Hoffenheims Stürmer Demba Ba erhält Rückendeckung und Ansporn von seinem Trainer    

23.10.2010 UPDATE: 23.10.2010 12:12 Uhr 1 Minute, 3 Sekunden
Ba: Ausfall bis zum Saisonende

Hoffenheims Stürmer Demba Ba erhält Rückendeckung und Ansporn von seinem Trainer

 

 

Er ist Hoffenheims stärkster Stürmern in den vergangenen Wochen. Demba Ba ist mit vier Toren und zwei Vorlagen aktuell Hoffenheims Top-Scorer. " Er ist langsam wieder im Kommen", freut sich Trainer Ralf Rangnick. Dass sein Stürmer so früh schon wieder in so guter Form ist, hatte der Coach nicht unbedingt erwartet. Nach einer Operation an der Patellasehne im April kämpfte Ba sich Stück für Stück an seine alte Form heran. "Er ist für mich noch nicht bei 100 Prozent, aber deutlich weiter als vor drei Wochen, auch läuferisch. Man merkt, dass er alle Trainingseinheiten mitmnachen kann und keine Ausfallzeiten hat. Deshalb kommt er jetzt wieder ins Rollen."

Das war im letzten Jahr noch anders. 2009 verzichtete Ba nachdem ihm ein 20 cm langer Nagel aus dem Schienbein entfernt wurde auf Ruhe und flog stattdessen mit seinem damaligen Berater nach Las Vegas. Die Konsequenz: Nur in 17 von 34 möglichen Bundesligaspielen stand Ba für die TSG auf dem Platz. Doch Ba hat aus dem Fehler gelernt, machte die Wandlung vom Saulus zum Paulus durch. Ba ist heuer nicht nur Top-Scorer der TSG, sondern auch Integrationsfigur und Führungsspieler. Als es beispielsweise gegen Mönchengladbach nicht lief, duckte sich Ba nicht weg, sondern ging voraus, war letztlich an allen drei Toren beteiligt und führte Hoffenheim zum Sieg.

"Er ist noch nicht wieder an seinem absoluten Leistungslimit", findet Ralf Rangnick. "Aber wir sind froh, dass es wieder so geht. Es ist nicht besonders angenehm gegen ihn zu spielen. Er kann Bälle behaupten, ist schnell genug und hat eine überdurchschnittliche Technik um sich im Eins-gegen-Eins gegen zwei oder drei Spieler durchzusetzen."

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