Transfer-Ticker MLP Academics

Heidelberg muss Jaworski ziehen lassen

Zugänge, Abgänge, Gerüchte: Bei den Heidelberger Basketballern laufen die Planungen für die nächste Saison auf Hochtouren. Der Überblick.

17.06.2024 UPDATE: 17.06.2024 20:30 Uhr 4 Minuten, 13 Sekunden
Academics-Aufbauspieler Justin Jaworski. Foto: Cheesy

Heidelberg. (RNZ) Die MLP Academics verabschieden Leistungsträger Justin Jaworski. Das gab der Verein am Montag auf seinen sozialen Kanälen bekannt. Vonseiten des Vereins hieß es, dass Jarowki sich "einem neuen Team anschließen" wolle. Dabei soll Liga-Rivale EWE Baskets Oldenburg das Rennen um den 24-Jährigen gemacht haben. 

Jaworski kam Ende Februar aus Neapel zu den Heidelbergern und war mit seinen Leistungen und sechs Siegen aus 13 Spielen maßgeblich am erfolgreichen Klassenverbleib beteiligt.

Es ist kein Geheimnis, dass sich in Heidelberg Fans und Verantwortliche gefreut hätten, wenn der US-Amerikaner auch in der kommenden Spielzeit im Trikot der Academics aufgelaufen wäre. Doch als zweitbester Scorer der Liga mit 19,5 Punkten, dazu 5,3 Assists, war das große Interesse zahlreicher Teams keine Überraschung.

"Ich bin Heidelberg wirklich dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, mein Spiel auf höchstem Niveau zu präsentieren", wird Jaworski in der Vereinsmitteilung zitiert. "Sehr gerne hätten wir ihn auch weiterhin bei uns im Team gesehen", so Alex Vogel, Sportlicher Leiter der MLP Academics.

"Justin hat unsere Saison verändert. Er hat ein unglaubliches Selbstvertrauen in unser Team gebracht, hat Verantwortung übernommen. Mit seiner Qualität hat er zahlreiche Spiele an sich gerissen und so entscheidende Siege für uns geholt", sagte Vogel. Mit durchschnittlichen 19,5 Punkten war Jaworski ligaweit zweitbester Scorer.

Update: Montag, 17. Juni 2024, 20.30 Uhr


Academics Heidelberg verstärken sich mit Basketballer Mikesell

Heidelberg. (dpa-lsw) Basketball-Bundesligist MLP Academics Heidelberg hat den Basketballer Ryan Mikesell verpflichtet. Der Small Forward aus den USA wechselt vom französischen Club Élan Sportif Chalonnais in die Kurpfalz, wie der Verein am Freitag mitteilte. Der 27-Jährige, in dem man "einen absoluten Schlüsselspieler mit reichlich Erfahrung und Führungsqualität" dazu gewinne, erhalte einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison. 

Ryan Mikesell soll bei den Academics zum Anführer werden. Foto: Imago

Hier lesen Sie unseren ausführlichen Artikel zu den Transferaktivitäten und einem möglichen fünften Spieler mit Tübingen-Erfahrung.

Update: Freitag, 14. Juni 2024, 12.06 Uhr


Mateo Seric kommt von den Tigers Tübingen

Heidelberg. (beg) Erst Trainer Danny Jansson, dann Guard Erol Ersek und nun Power Forward Mateo Seric – die MLP Academics setzen für die neue Saison in der Basketball-Bundesliga auf einen weiteren Tübinger. Der 2,04 Meter große Seric, der in der vergangenen Runde mit im Schnitt 11,7 Punkten viertbester deutscher BBL-Scorer war, unterschrieb in Heidelberg einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Mateo hat sich stark entwickelt. Er kennt Danny, kommt in diesem System gut zurecht und hat zudem noch viel Potenzial", erklärt der Sportliche Leiter Alex Vogel und ergänzt: "Zu seinen Stärken gehört sicherlich der Wurf. Wir wollen Wert darauflegen, dass viele unserer Spieler auf verschiedenen Positionen einsetzbar sind. Das gilt auch für Mateo."

Seric will mit dem Wechsel zu den Academics nach drei Jahren in Tübingen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. "Ich freue mich sehr, meine nächste Saison in Heidelberg spielen zu dürfen und bin sehr gespannt auf diese neue Herausforderung", erläutert der 25-Jährige, der auch als Small Forward und Center einsetzbar ist. Die Basketballkarriere des gebürtigen Backnangers begann in der Ludwigsburger Jugend, wo er 2015 die JBBL-Meisterschaft gewann. Mit 18 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt. Zur Saison 2019/2020 wechselte Seric nach Bamberg und absolvierte dort auch für das Nachwuchsteam Baunach einige Spiele in der ProA. Nach einer Spielzeit für den BBC Coburg in der ProB, folgte 2021 der Schritt nach Tübingen. Mittlerweile kommt der frühere Junioren-Nationalspieler auf 77 Spiele im Oberhaus, die er für Ludwigsburg, Bamberg und Tübingen absolvierte.

Update: Mittwoch, 12. Juni 2024, 12.31 Uhr


Auch der Kapitän geht von Bord

Heidelberg. (RNZ) Die MLP Academics haben sich im Zuge der Personalplanungen für die kommende Saison dazu entschieden, den Vertrag mit ihrem Kapitän Akeem Vargas nicht zu verlängern. Das teilte der Verein am Mittwochnachmittag mit. 

Vargas kam im Sommer 2022 aus Göttingen nach Heidelberg und wurde als Kapitän schnell zu einem der Gesichter der Academics.

Mateo Seric. Foto: Ulmer

Alex Vogel, sportlicher Leiter der MLP Academics, sagt dazu: "Es war ganz bestimmt eine der härtesten Entscheidungen in Heidelberg seit dem Bundesliga-Aufstieg. Akeem war Kapitän und unumstrittener Leader unseres Teams in den vergangenen Jahren. Er hat in schwierigen Situationen immer Verantwortung übernommen. (...) "

396 BBL Spiele hat der Vasrgas vorzuweisen, 61 davon für die Academics.

Elias Lasisi erhält keinen neuen Vertrag

Die Nachricht vom Abgang des Kapitäns folgte am Montag auf eine weitere Personalentscheidung der Heidelberger Basketballer rund um Elias Lasisi, der ebenfalls geht.

Im Mai 2023 hatte Lasisi unter Trainer Joonas Iisalo für zwei weitere Jahre verlängert. Mit der neuen Philosophie von Headcoach Danny Jansson haben sich die Academics nun dazu entschieden, von einer Option Gebrauch zu machen und so aus dem Vertrag auszusteigen. Das melden die Academics am Montag.

Jubelte hier für die Academics: Arkeem Vargas. Foto: pix

Seit 2019 spielt der Belgier in Deutschland. Zunächst für die BG Göttingen, anschließend in Bamberg, zwei weitere Jahre in Crailsheim und schlussendlich zwei Jahre in Heidelberg. Insgesamt 147 BBL-Spiele absolvierte Lasisi bisher, 68 davon für die MLP Academics.

Update: Montag, 10. Juni 2024, 14.50 Uhr


Tübinger Erol Ersek ist erster Neuzugang

Heidelberg. (beg) Knapp vier Wochen nach dem Saisonende haben die MLP Academics ihren ersten Neuzugang präsentiert. Erol Ersek von Bundesliga-Absteiger Tigers Tübingen folgt seinem langjährigen Trainer Danny Jansson zu den Heidelberger Bundesliga-Basketballern. Der 25-jährige Guard unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Wir freuen uns sehr, Erol in der kommenden Saison bei uns im Team zu haben. Er ist ein sehr guter Schütze, der das System von Danny kennt und zu diesem auch gut passt", erklärt der Sportliche Leiter Alex Vogel und ergänzt: "Er bewegt sich abseits des Balls stark und hat sich vergangene Saison gerade defensiv deutlich verbessert. Dazu ist er auf verschiedenen Positionen einsetzbar. Wir sind davon überzeugt, dass er in Heidelberg den nächsten Schritt machen kann."

Elias Lasisi. Foto: Pix

Seit November 2023 ist der gebürtige Österreicher deutscher Staatsbürger und gilt somit nicht mehr als Importspieler. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 1,93 Meter große Wiener in 31 Partien im Schnitt 8,7 Punkte sowie 2,2 Rebounds in durchschnittlich knapp 23 Minuten.

"Ich freue mich sehr darauf, nächste Saison in Heidelberg spielen zu können. Die Halle und die Atmosphäre waren für mich echt beeindruckend. Außerdem kenne ich Danny und sein System sehr gut und glaube, dass ich mich schnell einbringen kann", berichtet der Neuzugang, der als 17-Jähriger in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern Basketball wechselte. Zur Saison 2021/2022 ging es dann nach Tübingen. "Erol hat sich zu einem soliden BBL-Spieler entwickelt. Er kann definitiv ein sehr zuverlässiges und wertvolles Mitglied unseres Teams werden", erläutert Jansson.

Update: Freitag, 7. Juni 2024, 11.16 Uhr


Heidelberg. Die erste und vermutlich wichtigste Entscheidung bei den MLP Academics ist gefallen: Trainer Ingo Freyer und die Heidelberger Bundesliga-Basketballer gehen nach nur vier Monaten schon wieder getrennte Wege. Der Vertrag des gebürtigen Wolfsburgers wird nicht verlängert. Das bestätigte der Klub am Montagvormittag, acht Tage nach dem Saisonfinale gegen Tübingen, in dem die Academics erst am letzten Spieltag den Abstieg in die zweite Liga verhindern konnten.

Erol Ersek erzielte in der vergangenen BBL-Saison im Schnitt 8,7 Punkte. Foto: dpa
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