Explore Science in Mannheim

Entdecken, sehen, staunen

Im Luisenpark kommen die Forschertalente voll auf ihre Kosten. Am Wochenende gibt es etliche Mitmachangebote.

24.06.2022 UPDATE: 25.06.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 52 Sekunden
Foto: vaf

Von Volker Endres

Mannheim. Mitmachstationen, Schülerwettbewerbe, Workshops und interaktive Ausstellungen – noch bis Sonntag weckt Explore Science zum 15. Mal im Luisenpark spielerisch die Neugier auf naturwissenschaftliche Themen. "Wir freuen uns, dass wir hier Wissenschaft für alle erlebbar machen können", sagt Beate Spiegel, die Geschäftsführerin der Klaus-Tschira-Stiftung als Veranstalterin.

Entdecken, sehen, staunen, das gilt ganz besonders bei den Erlebnistagen. "Wir freuen uns besonders, dass es keine Besucherobergrenze mehr gibt", erklärt Pressesprecherin Alisa Koch auf dem Rundgang entlang der 35 interaktiven Stationen. Rund 5000 Kinder und Jugendliche sind seit Mittwoch täglich im Park zu Gast. Viele tragen die gelben T-Shirts der Veranstaltung und sind mit dem neugierigen Blick der Forscher ausgestattet.

"Digitale Welten" lautet in diesem Jahr der Sammelbegriff, nachdem im Vorjahr chemische Verbindungen die Klammer bildeten. Für Eric Siemes kein Problem. "Ich bin zwar von Hause aus Chemiker, aber wir hatten auch schnell ein Programm für die Physik", erzählt der "Science Performer" aus Aachen, der allen Altersklassen anschaulich die Funktionsweise von Computern erklärt. "Die Experimente denken wir uns alle selbst aus, bauen und entwickeln sie", sagte er stolz. Und fesselnd sind seine Ausführungen allemal.

Nicht minder spannend natürlich der aus der Fernsehsendung Löwenzahn bekannte Bauwagen oder die Ausführungen im Haus der Astronomie. Die schaffen den Spagat zwischen Digitalisierung und Himmelsbeobachtung. "Wir entdecken den Sternenhimmel mit unserer kostenfreien App", erklärt Natalie Fischer. Damit können die Kinder eigenständig auf Entdeckungsreise gehen. Einfach das Smartphone oder Tablet nach oben richten, schon erscheinen auf dem Bildschirm die aktuellen Sternbilder.

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"Wenn wir zum Beispiel das Tablet auf die Sonne richten, dann sehen wir, dass sie das Sternbild Krebs durchquert. Deshalb ist das gerade das aktuelle Sternzeichen", so Fischer. "Die Kinder können dadurch sehr viel mitnehmen und das auch zu Hause den Eltern vorführen." Für Fischer hatte die Pandemie dabei sogar eine gute Seite. "Vorher war das Zelt immer mit 50 Kindern rappelvoll. Letztes Jahr durften wir nur acht bis zehn Kinder gleichzeitig einlassen. Dadurch war die Betreuung viel persönlicher. Deshalb haben wir das beibehalten", sagt sie.

Und natürlich ist auch das "Kids’-Lab" ...

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