Hintergrund - SV Sandhausen

14.05.2018 UPDATE: 14.05.2018 06:00 Uhr 56 Sekunden

SVS-Saisonrückblick 2017/18

> Die Dauerbrenner: Nur einer war von der ersten bis zur letzten Minute immer dabei: Marcel Schuhen. Dem Torwart am nächsten kamen Tim Knipping (32 Einsätze) sowie Denis Linsmayer, Leart Paqarada und Nejmeddin Daghfous (jeweils 31 Einsätze).

> Die besten Torschützen: Lucas Höler (7) blieb vorne, obwohl er nach der ersten Serie zum SC Freiburg wechselte. Richard Sukuta-Pasu machte sechs Tore. Je dreimal trafen Paqarada , Philipp Förster sowie Winter-Neuzugang und WM-Teilnehmer Rurik Gislason.

> Die Kulisse: Sandhausen hat nach wie vor die wenigsten Zuschauer der Liga. Im Schnitt kamen 6117 Besucher an den Hardtwald. Zum Vergleich: Die Spiele des 1. FC Nürnberg wollten fünfmal so viele Fußballfreunde sehen.

> Die Superlative: Die beste Abwehr der Zweiten Liga ist mit 33 Gegentreffern in 34 Spielen am Hardtwald daheim. Elfmal stand die Null. Elfmal gelang aber auch kein Tor. Sandhausen hat die wenigsten Tore erzielt.

> Die Gewinner: Marcel Schuhen, der eine Schwächephase überwand ("Kritik macht mich besser") und zum Rückhalt avancierte. Die drei K - Klingmann, Kister und Karl - bildeten die Korsettstangen der starken Abwehr. Linsmayer wurde endgültig zum Gesicht des SV Sandhausen. Und nicht zuletzt der Trainer. Kenan Kocak machte aus wenig viel,bewährte sich bei der in Spitzenzeiten zweistelligen Zahl von Verletzten als Improvisationskünstler.

> Die Verlierer: Torhüter Marco Knaller musste trotz zweier guter Spielzeiten seinen Platz an Schuhen abtreten. Torjäger Andrew Wooten war lange verletzt, kommt nur schwer wieder auf die Beine. Es war auch ein "Seuchenjahr. Acht Profis erlitten Knochenbrüche. wob