Hintergrund - Life Sciene

27.03.2023 UPDATE: 26.03.2023 06:00 Uhr 40 Sekunden

> Das Heidelberger Life Science Lab fördert mathematisch und naturwissenschaftlich-technisch besonders interessierte und begabte Jugendliche ab der achten Klasse bis zum Abitur. Seit 2008 ist das Lab eine eigenständige Abteilung im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), das das Lab finanziert. Leiterin ist Dr. Katrin Platzer. Etwa 250 Schüler sind im Förderprogramm, 60 bis 80 werden jährlich neu aufgenommen.

> Die Life Sciences umfassen nicht nur Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Medizin, sondern auch Pharmakologie, Neuropsychologie, Meeresbiologie oder Ernährungswissenschaften. Es gibt auch Arbeitsgemeinschaften etwa für Philosophie, Politik und Recht, Robotik und Wirtschaft. Angeboten werden insgesamt 23 Arbeitsgemeinschaften. Außerdem machen Seminare mit Methoden wissenschaftlichen Arbeitens bekannt. Es geht dabei um Künstliche Intelligenz, Statistik-Software oder um Programmiersprache für Anfänger.

> Bewerbungen von Schülern setzen sich zusammen aus einem maximal 15-minütigen Vortrag zu einem beliebigen Thema und einem 15-minütigen Gespräch mit dem Auswahlgremium. Verschiedene Interessen sind willkommen. Das Heidelberger Life Science Lab gilt als bundesweit einmalige Einrichtung. Es geht in Unterricht und Förderung weiter als etwa die Schülerlabore der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, zu der auch das DKFZ gehört. bik