Noch eine Woche für Juve, sonst platzt der Beck-Deal

Andreas Becks Wechsel zu Juventus Turin steht auf der Kippe, nun gibt es ein neues Ultimatum    

19.06.2011 UPDATE: 19.06.2011 06:54 Uhr 1 Minute, 7 Sekunden
Noch eine Woche für Juve, sonst platzt der Beck-Deal

Andreas Becks Wechsel zu Juventus Turin steht auf der Kippe, nun gibt es ein neues Ultimatum

 

 

Andreas Beck "will den nächsten Schritt machen", sagte Manager Ernst Tanner unlängst über die Absichten seines Kapitäns, zu einem potenziellen Spitzenklub zu wechseln. "Die Zeichen stehen auf Abschied", glaubte auch Mäzen Dietmar Hopp im Mai seine "Symbolfigur" Andreas Beck an den italienischen Spitzenklub zu verlieren.

 

Doch im schnelllebigen Fußballgeschäft sieht es nun, vier Tage vor dem Beginn der Vorbereitung, so aus, als bliebe Beck doch bei 1899 Hoffenheim. Ernst Tanner beschreibt den Status Quo im Fall Beck: "Endgültig vom Tisch ist der Wechsel noch nicht, aber es würde sicherlich ganz schwer."

Gleich mehrere Zeichen aus Italien sprechen mittlerweile gegen Beck. Der wichtigste Punkt heißt Stefan Lichtsteiner, ist Schweizer Nationalspieler, rechter Verteidiger und ebenfalls Kandidat auf Juves Liste. Tanner: "Ich weiß von Juventus, dass Lichtsteiner der Wunschspieler, die Nummer Eins, ist. Wenn das klappt, dann ist der Wechsel natürlich vom Tisch."

Nummer zwei ist offenbar die Finanzlage der Italiener, wie Manager Ernst Tanner per E-Mail mitgeteilt bekam: "Wir haben von Juventus die Nachricht bekommen, dass sie zuerst Spieler verkaufen müssen, bevor sie wieder investieren können." Viel Zeit gibt Tanner den Italienern nun nicht mehr, um die Geschichte endlich zu einem Abschluss zu bringen: "Wenn bis Ende der nächsten Woche nichts mehr passiert, dann muss man den Wechsel wohl als gescheitert betrachten."

Weitere Interessenten an Beck sind nicht bekannt. Der Spieler selbst hielt sich bisher stets im Hintergrund, gab öffentlich kein Statement zu seinen Wünschen ab. Für die TSG wäre ein Verbleib ihres Kapitäns "natürlich eine angenehme Geschichte", so Ernst Tanner gelöst. "Wir wollten Andi halten und haben um ihn gekämpft. Und er hat immer noch das Angebot von uns vorliegen und das ist sehr gut."

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