SRH Dämmer-Marathon

Es gibt eine Doppelrunde durch Mannheim

7000 Läufer werden am Samstag erwartet. Die Favoriten sind Merle Brunnée und Simon Stützel.

10.05.2022 UPDATE: 11.05.2022 06:00 Uhr 2 Minuten, 1 Sekunde
Eine gute Zeit im Blick: Merle Brunneé, Siegerin von 2018, will bei ihrem Heimspiel in Mannheim wieder vorne mitlaufen. Foto: vaf

Von Michael Rappe

Mannheim. Sie sind wieder da. Zwei Jahre lang fiel der SRH Dämmer-Marathon in Mannheim der Corona-Pandemie zum Opfer, am Samstag ist es wieder so weit. Rund 7000 Läuferinnen und Läufer sowie Tausende Zuschauer an der Strecke werden erwartet.

Ob auch afrikanische Spitzenathleten dabei sein werden, konnte Christian Herbert, Geschäftsführer des Veranstalters M3, bei der Pressekonferenz im neuen Veranstaltungszentrum "The Hive" im Honeycamp am Taylorpark noch nicht sagen. "Startgelder zahlen wir nicht, wer kommt, der läuft", sagte Herbert. Nachmeldungen sind noch bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start möglich.

Rund 750 Teilnehmende werden es beim Hauptlauf, dem SRH Dämmer-Marathon, sein. Großer Favorit ist Simon Stützel (LG Region Karlsruhe), der eine Bestzeit von 2:26,50 Stunden vorweisen kann. Sein Marathon-Debüt gibt Norman Korff vom Team M3-hpc, der Sieger des Halbmarathons beim Franklin Meilenlauf 2021. Die Mannheimerin Merle Brunnée ist die herausragende Athletin bei den Frauen. 2018 hat sie in der Quadratestadt gleich bei ihrem Debüt über die 42,195 Kilometer gewonnen, ein Jahr später lief sie beim Frankfurt-Marathon ihre Bestzeit von 2:51,30 Stunden. Die Medizinstudentin läuft wie auch ihre vermutlich härteste Konkurrentin Juliana Böhm für das engelhorn sports Team - MTG Mannheim und gehört zum Bundesligateam des TSV Viernheim. 2021 wurde sie Weltmeisterin über die Langdistanz im Duathlon (Laufen, Radfahren, Laufen).

Sie wird unterstützt von Michael Chalupsky (engelhorn sports team - TV Schriesheim) als Tempomacher. Der Gewinner des Heidelberger Halbmarathons 2019 versteht sich sehr gut mit Brunnée. Bei ihrem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in München klappte die Rolle als Tempomacher schon sehr gut. "Da ist viel Erfahrung und Gefühl vonnöten", sagte Chalupsky. "Es ist ganz wichtig, nicht zu schnell anzugehen, sonst können die 42 Kilometer richtig lang werden." Rund 14 Tage vor einem Marathon findet die letzte harte Laufeinheit statt, dann geht es in die ruhige Vorbereitungsphase. "Deshalb ist man beim Start topfit, aber gleichzeitig auch nervös, und die Zuschauer tun ihr Übriges, dass man es vielleicht mit der Anfangsgeschwindigkeit übertreibt."

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