Adler Mannheim gegen Bremerhaven

Dziambors Tor-Premiere ist zu wenig

Adler Mannheim holen bei 3:4-Verlängerungs-Niederlage in Bremerhaven den ersten Punkt. Kapitän Reul bittet Fans um Geduld.

23.09.2022 UPDATE: 23.09.2022 22:18 Uhr 1 Minute, 40 Sekunden
Geschlagene Adler: Torwart Felix Brückmann, Matthew Donovan (r.) und Stefan Loibl (Nr. 23). Foto: APF

Von Rainer Kundel

Bremerhaven. Die Adler Mannheim warten auch nach dem dritten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) noch auf den ersten Sieg. Immerhin nimmt die Mannschaft von Trainer Bill Stewart bei der 3:4 (1:1, 1:2, 1:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Pinguins Bremerhaven einen Punkt von der Küste mit auf die lange Heimreise.

Nach dem Debüt von Tyler Gaudet in der Startformation mit Plachta und Wolf veränderte Stewart seine Sturmreihen, woraus die nominell vierte Linie mit Wohlgemuth, Eisenschmid neben Tosto aufgewertet wurde. Im ausgeglichenen ersten Abschnitt brachte Arkadiusz Dziambor (8.Minute) die Adler mit seinem ersten Profi-Tor in Führung. "Das ist ein Traum für mich", freute sich der 20-Jährige, dem die Mitspieler den Puck als Souvenir sicherten. Der Schlenzer des Verteidigers fand vorbei an Eisenschmid und einem Bremerhavener Verteidiger den Weg hinter Maxwell.

Danach brachten sich die Seestädter bei ihrer zweiten Überzahl nach einer Plachta-Strafzeit in der Offensivzone auf die Anzeigetafel, Friesen (14.) traf vom linken Bullykreis ins kurze Eck.

Nach dem Wechsel kamen die Mannheimer schwer in die Zweikämpfe und ließen sowohl in der neutralen als auch in der eigenen Zone ihren Gegenspielern viele Freiheiten. So auch, als McKenzie von der linken Seite auf die lange Ecke passte und Katic Torschützen Mauermann beim 2:1 aus den Augen ließ (25.). Immerhin nutzte Matthias Plachta das erste Powerplay seiner Mannschaft mit einem satten Schlagschuss zum 2:2-Ausgleich (31.), als Wejse zuvor Donovan von den Beinen holte. Weniger ertragreich war allerdings eine Aktion von Plachta, der in eigener Unterzahl Zeit von der Uhr nehmen wollte, mit einem schlampigen Pass die Scheibe abgab, was für die neuerliche Führung der Gastgeber durch Wejse (36.) einleitete.

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Wenn auch nicht mit großem Druck aber taktisch klug gingen die Blau-Weiß-Roten mit dem Rückstand um. Jordan Szwarz, der zuvor bei zwei, drei Aktionen das Abschlussglück fehlte, gelang in Überzahl der Ausgleich, als der Kanadier seinen Schläger in einen Wolf-Schuss hielt, bevor Jensen die Scheibe von der Linie kratzen konnte.

Trotz einiger Aussetzer in der Defensive brachten die Gäste den einen Zähler über die reguläre Spielzeit. In der Verlängerung drängte der neue Tabellenführer vehement auf die Entscheidung – folgerichtig traf Vikingstad zum Siegtor, weil Rendulic gegen Urbas zuvor beim Spielerverhältnis drei gegen drei den ...

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