Transfer-Ticker SV Waldhof

Zweitligaerfahrener Thalhammer kommt aus Osnabrück

Zugänge, Abgänge, Gerüchte: Bei den Mannheimern laufen die Planungen für die nächste Saison auf Hochtouren. Der Überblick.

23.05.2024 UPDATE: 13.06.2024 14:10 Uhr 10 Minuten, 12 Sekunden
Maximilian Thalhammer mit Anthony Loviso. Foto: svw

Mannheim. (dh) Wie es die RNZ bereits angedeutet hatte, ist es gekommen: Beim SV Waldhof geht es aktuell Schlag auf Schlag. Nach Niklas Shipnoski, der am Mittwoch vorgestellt wurde, präsentierten die Buwe am Donnerstag mit Maximilian Thalhammer den nächsten Neuzugang. Der 26-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Zweitliga-Absteiger Osnabrück an den Alsenweg. Der gebürtige Oberbayer hat bereits 114 Partien in der Zweiten Liga auf dem Buckel. 

Thalhammer ist als Nebenmann von Julian Rieckmann im Mannheimer Mittelfeld vorgesehen. Während Rieckmann eher der klassische Sechser ist, ist der Neue eher eine Art Achter, der den Ball haben will und auch etwas mit ihm anfangen kann. Vergleichbar - in seiner Spielanlage - ist der 1,91 Meter Mann vielleicht ein wenig mit dem Ex-Waldhöfer Max Christiansen. Eben auch eine Art Box-to-Box-Spieler. Auch in der Innenverteidigung half Thalhammer schon aus.

"In unserer Saisonanalyse haben wir die Vakanz eines spielstarken zentralen Mittelfeldspielers gesehen. In den letzten Wochen haben wir dann den Markt dementsprechend sondiert und sind schnell bei Maximilian Thalhammer gelandet. Er trägt viele Attribute in sich, die wir gesucht haben. Neben seiner Spielstärke bringt Max auch eine gute Körperlichkeit mit und konnte in der 2. Bundesliga seine Zweikampfstärke unter Beweis stellen", sagt Waldhofs Anthony Loviso.

Nach RNZ-Infos dürfte in Kürze nun noch der Transfer eines jüngeren Spielers, der über reichlich Regionalliga-Erfahrung verfügen soll, anstehen. Auch gegen weitere Transfers hätte Loviso, der bislang einen sehr guten Job macht, sicher nichts einzuwenden. Das Problem: Zunächst muss auch noch der eine oder andere Vertrag aufgelöst werden. Klar ist jedoch, dass aktuell die Suche nach einer Nummer eins zwischen den Pfosten so oder so auf Hochtouren läuft.

Update: Donnerstag, 13. Juni 2024, 14.03 Uhr

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Nicklas Shipnoski und Anthony Loviso. Foto: SV Waldhof

Nicklas Shipnoski kommt von Arminia Bielefeld

Mannheim. (dh) Der SV Waldhof hat den nächsten Neuzgang präsentiert: Nicklas Shipnoski, 26, kommt von Arminia Bielefeld an den Alsenweg. Ein Mann, der in der Offensive auf vielen Positionen spielen kann. Der gebürtige Wormser hat bereits 68 Zweitliga- und 88 Drittligaspiele auf dem Buckel, was klar aufzeigt, dass Shipnoski den Anspruch haben wird Stammspieler bei den Buwe zu sein. Folglich dürfte dieser Transfer auch ein Signal an Spieler wie Jalen Hawkins oder Minos Gouras sein, die ohnehin schon einen schweren Stand bei Trainer Marco Antwerpen hatten.

Zurück zu Shipnoski: Seine Stärken sind seine hohe Geschwindigkeit und sein guter Abschluss. Seine vielleicht beste Zeit hatte er in der Saison 2020/2021 in der Dritten Liga beim 1. FC Saarbrücken, wo er in 33 Spielen 15 Tore erzielte.

Festzuhalten bleibt, dass der Shipnoski-Transfer einer war, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hätte, weil er in Bielefeld eigentlich auch noch bis 2026 unter Vertrag stand. Bei der Arminia lief es zu Beginn der letzten Saison noch gut für ihn. Er kam auf seine Einsatzzeiten, was gegen Saisonende nicht mehr so der Fall. 

Wie auch immer: Shipnoski hat schon häufig bewiesen, dass er in der Dritten Liga ein Unterschiedsspieler sein kann. Waldhofs Sportchef Anthony Loviso hat mit diesem Transfer einmal mehr bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Loviso selbst sagt: "Er bringt eine hohe Geschwindigkeit, ein gutes Dribbling und einen genauen Abschluss mit in unser Team. Dazu hat Nicklas bereits gezeigt, dass er auf verschiedenen Positionen einen großen Einfluss auf ein Spiel haben kann. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Nicklas weitere Qualität in der Offensive gefunden haben."

Update: Mittwoch, 12. Juni 2024, 16.40 Uhr


Kevin Goden soll sich nicht mehr wohlfühlen

Mannheim. (dh) Die Spieler des SV Waldhof befinden sich aktuell in der Sommerpause. Hinter den Kulissen passiert dennoch einiges. Sportchef Anthony Loviso bastelt am Kader, schaut nach neuen Spielern und versucht gleichzeitig noch den einen oder anderen Fußballer von der Gehaltsliste zu bekommen. Gerüchte tauchten hier um Mittelfeldmann Per Lockl und Stürmer Kevin Goden auf. Beide sollen mit einem Abgang vom Alsenweg liebäugeln.

Goden wird mit Drittliga-Aufsteiger Alemannia Aachen in Verbindung gebracht. Nach gesicherten RNZ-Infos soll sich Goden beim SVW nicht mehr wohl fühlen und habe deshalb um eine Vertragsauflösung gebeten. Die RNZ hakte bei Loviso nach, der sagte: "Dazu werde ich mich nicht äußern. Klar ist aber, dass ein Spieler, der noch bei uns unter Vertrag steht, nur wechseln darf, wenn eine entsprechende Ablöse gezahlt wird."

Bei Lockl ist die Sache anders gelagert. Er spielte unter Trainer Marco Antwerpen in der Vorsaison nur eine untergeordnete Rolle, ist also einer der Kandidaten, denen der SVW keine Steine in den Weg legen würde, wenn er sich verändern möchte.

Klar ist: Wäre heute Trainingsstart, hätte der SVW 26 Mann im Kader, sollen weitere Verstärkungen kommen, müssen also dringend noch Spieler abgegeben werden. Nach RNZ-Infos aus Spielerberaterkreisen soll man dennoch kurz vor dem Abschluss mit potenziellen Neuzugängen stehen. Gut möglich, dass sich da auch in dieser Woche noch etwas tut. Nachdem man in den letzten Wochen hauptsächlich talentierte und hoffnungsvolle Jungspieler zum Waldhof geholt hat, soll es sich nun auch um Spieler mit viel Zweitliga- und Drittligaerfahrung handeln. Falls die in Kürze tatsächlich unterschreiben sollten, wäre es im Kader zwar noch voller, doch es würde auch den Druck auf andere erhöhen und sie quasi zu einem Abgang drängen.

Update: Mittwoch, 12. Juni 2024, 16.10 Uhr


Bolay wechselt zu Preußen Münster

Mannheim/Münster. (dpa/lsw) Luca Bolay wechselt von Fußball-Drittligist Waldhof Mannheim zum Zweitliga-Aufsteiger SC Preußen Münster. Der 21 Jahre alte Linksverteidiger ist ablösefrei. Der Abschied verlief nicht unbewdingt harmonisch. Die Verhandlungen zogen sich hin, was Waldhofs Sportchef Anthony Loviso zu ärgern schien. Letzte Woche wurde dann in knappen Worten die Zusammenarbeit zwischen den Buw und Bolay beendet.

Luca Bolay. Foto: SV Waldhof

"Wir beobachten Luca und seine Entwicklung schon über einen längeren Zeitraum. Mit seiner Persönlichkeit und seinen fußballerischen Fähigkeiten passt er sehr gut in unser Anforderungsprofil und in unsere Mannschaft", sagte Preußen-Geschäftsführer Ole Kittner.

Bolay, der in der Jugend für den Karlsruher SC spielte, ist nach Jakob Korte (eigene U 23-Mannschaft) bislang erst Münsters zweiter Neuzugang.

Update: Donnerstag, 6. Juni 2024, 11.47 Uhr


Künftig nicht mehr mit der 33 auf dem Feld, sondern mit der 10: Waldhofs Martin Kobylanski. Archivfoto: Imago

Kobylanski wechselt Rückennummer statt Verein

Mannheim. (msc) Martin Kobylanski verlängert seinen auslaufenden Vertrag beim SV Waldhof Mannheim. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Der 30-jährige Spielmacher, der im Winter aus Altglienicke kam, bleibt dem Verein damit über die Saison hinaus erhalten.

In 14 Einsätzen sammelte Kobylanski vier Scorerpunkte, drei davon durch geschossene Tore. Künftig wird der ehemalige Juniorennationalspieler Polens aber seine Rückennummer verändern: Bisher trug er die 33, aber der kommenden Saison hat er dann die Nummer 10 auf dem Rücken.

"Ich denke jeder hat gesehen, welche Bedeutung Martin auf unser Spiel haben kann", erklärte Anthony Loviso, Technischer Leiter Sport des SVW: "Mit der Erfahrung aus über 200 Drittligaspielen weiß er zudem, worauf es ankommt, um in der 3. Liga erfolgreich zu sein."

Auch der Spieler selbst freut sich auf eine Zukunft beim Traditionsverein. "Vor allem freue ich mich in der kommenden Saison wieder auf unsere Fans, mit deren Unterstützung wir immer eine Chance haben", so Kobylanski, der zur vergangenen Saison erklärt: "Es war ein sehr intensives halbes Jahr, dass wir durch absoluten Willen und Leidenschaft retten konnten." Über die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers wurde keine Angabe gemacht.

Update: Sonntag, 2. Juni 2024, 15.38 Uhr


Sascha Voelcke und Anthony Loviso. Foto: SV Waldhof

Sascha Voelcke kommt und bringt absolutes Stammspieler-Potential mit

Mannheim. (dh) Es hat sich bereits angedeutet – seit Freitagmittag ist es nun perfekt: Sascha Voelcke, 22, der seinen Vertrag beim Drittliga-Rivalen Rot-Weiss Essen nicht verlängern wollte, hat sich dem SV Waldhof angeschlossen. Für die Buwe ist es eine Verpflichtung, die sich sehen lassen kann.

Voelcke, der vor allem von seiner hohen Geschwindigkeit profitiert, bringt absolutes Stammspieler-Potenzial mit. Eingesetzt werden kann er sowohl als linker Verteidiger in einer Viererkette, vorgesehen dürfte er im System von Trainer Marco Antwerpen aber insbesondere als linker Schienenspieler sein.

Würde morgen das erste Pflichtspiel anstehen, könnte Lukas Klünter als rechter Schienenspieler auflaufen und dahinter eine mit Malte Karbstein, Marcel Seegert und Niklas Hoffmann besetzte Dreierkette agieren.

Weitere Drittligisten und auch Zweitligisten sollen am gebürtigen Hamburger Interesse gezeigt haben, dementsprechend hoch muss das Verhandlungsgeschick und die Überzeugungsarbeit von Anthony Loviso, Waldhofs Technischer Leiter Sport, gewesen sein. Voelcke sagt es so: "Von der ersten Sekunde an habe ich gespürt, dass mich die Verantwortlichen unbedingt hier in Mannheim sehen möchten. Man hat gemerkt, dass man mir hier viel Vertrauen in mich hat."

Loviso betont: "Als Sascha in der Endphase das Vertrauen in Essen erhalten hatte, konnte man die Qualitäten Woche für Woche sehen. Wir sind sehr auf seine nächsten Entwicklungsschritte hier in Mannheim gespannt."

Update: Freitag, 31. Mai 2024, 17 Uhr


Seyhan Yigit und Anthony Loviso. Foto: SVW

Luca Bolay verlässt Buwe

Mannheim. (dh) Der SV Waldhof und Luca Bolay gehen künftig getrennte Wege. Die Blau-Schwarzen hatten dem 21-Jährigen einen neuen Vertrag angeboten. Die Verhandlungen zogen sich hin, was Waldhofs Sportchef Anthony Loviso zu ärgern schien.

Angesprochen auf den aktuellen Stand bei Bolay sagte der 33-Jährige am Dienstag: "Da wird bis Donnerstag eine Entscheidung fallen. Wir sind der Waldhof und ich muss mich mit Sicherheit bei Verhandlungen nicht kleiner machen. Ich habe kein Problem damit, Angebote platzen zu lassen oder Deals zurückzuziehen. Das bezieht sich jetzt aber gar nicht nur auf Luca."

Die Verabschiedung fiel kurz und knapp aus. Der SVW verabschiedete Bolay nur mit einem Satz auf den Social-Media-Kanälen des Vereins.

Update: Donnerstag, 23. Mai 2024, 17.15 Uhr


Quelle: https://www.instagram.com/seyhan.yigit2/?hl=de / Screenshot: RNZonline

Der Wechsel von Seyhan Yigit ist fix

Mannheim. (RNZ) Ein weiterer Neuzugang des SV Waldhof Mannheim 07 steht fest. Der 20-jährige Seyhan Yigit wechselt vom 1. FC Nürnberg II zum SVW, teilt der Verein am Donnerstagmorgen mit.

Der Rechtsverteidiger lief in dieser Saison insgesamt bei 25 Spielen für den FCN in der Regionalliga auf und sammelte dabei sieben Scorerpunkte. Yigit besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft. Damit fällt der Außenverteidiger unter die U23-Regelung der 3. Liga. Für verschiedene türkische U-Nationalmannschaften kommt Yigit auf 20 Einsätze, zuletzt auch für die U21-Nationalmannschaft.

"Mit Seyhan bekommen wir einen sehr dynamischen Außenverteidiger zum Waldhof, der eine starke Entwicklung genommen hat", so Anthony Loviso, Technischer Leiter Sport des SV Waldhof Mannheim. Er zeige eine gute Mischung aus Geschwindigkeit und Zweikampfstärke. 

"Ich habe im Vorfeld sehr viele positive Dinge über den SV Waldhof Mannheim gehört", so Seyhan Yigit bei seiner Vertragsunterzeichnung im Carl-Benz-Stadion. Er habe in den Gesprächen gemerkt, dass er sehr gut zur Mannschaft und dem Verein passe. 

Update: Donnerstag, 23. Mai 2024, 09.45 Uhr


Seyhan Yigit

Warum folgt Nürnbergs Seyhan Yigit den Buwe auf Instagram?

Mannheim. (dh) Der SV Waldhof bastelt momentan an seiner Mannschaft für die neue Saison. Gehört zu der möglicherweise auch bald Seyhan Yigit?

Der 20-Jährige steht noch bis zum 30. Juni 2024 beim Regionalligisten 1. FC Nürnberg II unter Vertrag. Er ist 1,74 m groß und gelernter rechter Verteidiger. Für die Franken absolvierte er in dieser Saison 25 Spiele, erzielte ein Tor und bereitete sechs vor.

Yigit folgt dem SVW seit Mittwoch auf Instagram, was nicht selten ein erstes Anzeichen für einen bevorstehenden Wechsel ist.


Niklas Hoffmann kommt, Kevin Kraus kein Thema

Mannheim. (dh) Der zweite Neuzugang des SV Waldhof ist fix: Die Buwe haben sich mit Niklas Hoffmann, 27, verstärkt. Ein Innenverteidiger mit einem Gardemaß von 1,94 Metern. Er kommt aus der Zweiten Liga in Österreich vom SV Horn. Ausgebildet wurde er in der Jugend des Karlsruher SC.

In Horn war er Stammspieler und wurde zuletzt zum Spieler der Saison bei seinem Verein gewählt. Mit Würzburg sammelte er bereits Erfahrungen in der 2. und 3. Liga. 

Er sagt: "Nach zwei Jahren im Ausland freue ich mich, zu einem ambitionierten Traditionsverein zu wechseln. Die Gespräche waren von Beginn an sehr ehrlich und vertrauensvoll."

Waldhofs Sportchef Anthony Loviso betont: "Niklas ist ein sehr interessanter Spieler, der viel Mentalität und Körperlichkeit mit auf den Rasen bringt. In den vergangenen zwei Spielzeiten hat Niklas nochmal einen guten Sprung gemacht. Dazu ist er nicht nur ausschließlich als Innenverteidiger einsetzbar."

Themenwechsel: Dem SVW wird derzeit auch großes Interesse an Kevin Kraus, dem Innenverteidiger des 1. FC Kaiserslautern, nachgesagt. Nach gesicherten RNZ-Informationen soll der 31-Jährige allerdings kein Thema bei den Blau-Schwarzen sein. 


Talent Janne Sietan kommt aus Babelsberg

Mannheim. (dh) Der SV Waldhof hat seinen ersten Neuzugang präsentiert: Von Babelsberg 03 kommt Janne Sietan, 21. Beim Regionalligisten kam er auf 102 Einsätze, in denen er zwei Tore und zwei Vorlagen beisteuerte. Der 1,85-m-Mann ist gelernter Innenverteidiger.

Am Wochenende spielt er noch gegen Energie Cottbus das Finale im Landespokal Brandenburg. Mit knapp 22 Jahren schon über 100 Einsätze in der Regionalliga zu haben, ist nicht alltäglich. In Babelsberg war er Stammspieler und Teil der zweitbesten Defensive der Nordost-Staffel. Zu Beginn der Transferphase nach U23-Spielern zu schauen, macht Sinn, weil es ohne diese Spieler (mindestens vier müssen auf dem Spielberichtsbogen stehen) nicht geht und sie somit sehr begehrt sind. 

Anthony Loviso, der Technische Leiter Sport der Buwe, sagt: "Es ist für uns sehr wichtig, dass wir die U23-Regelung mit sinnvollen Spielern erfüllen, die in unserer Mannschaft eine Rolle spielen können. Mit Janne haben wir einen Spieler von uns überzeugen können, der trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung im Profibereich sammeln konnte." Seine Stärken liegen laut dem Kaderplaner auch im Spielaufbau aus der Defensive. Gerade hier hatte man in der letzten Saison große Probleme. Zudem bringt er viel Geschwindigkeit mit.

Sietan erklärt: "Der SVW ist ein Traditionsverein mit großer Strahlkraft. Die Gespräche im Vorfeld haben mich schnell überzeugt, dass ich nach Mannheim wechseln möchte."


Torhüter Hanin bleibt

Mannheim. (dh) Omer Hanin, 26, wird weiter zum Kader des SV Waldhof gehören. Der Torhüter, der in der Winter-Transferperiode verpflichtet wurde, hatte eine Klausel im Vertrag, die die Blau-Schwarzen nun gezogen haben. Damit haben die Mannheimer nach aktuellem Stand vier Torhüter für die neue Saison unter Vertrag. Jan-Christoph Bartels, 25, Lucien Hawryluk, 23, und Malwin Zok, 20, und eben Hanin, der einen israelischen Pass besitzt.

Aus dem erweiterten Umfeld des SVW ist zu vernehmen, dass Hanin nicht zwangsläufig als Nummer eins vorgesehen sein soll. Sprich, es könnte noch ein neuer starker Mann für zwischen die Pfosten kommen.

Aber eben auch nur dann, wenn man noch einen oder zwei Torhüter-Verträge auflösen kann. Hawryluk und Bartels spielten unter Antwerpen zuletzt keine Rolle mehr. Zok wird dagegen wohl sicher bleiben, was auch mit der U23-Regel zusammenhängt.


Fünf Spieler verabschiedet

Mannheim. (dh) Beim SV Waldhof geht es derzeit Schlag auf Schlag. Am Donnerstag wurden die Verträge von Kapitän Marcel Seegert und Trainer Marco Antwerpen verlängert. Am Freitag hieß es Abschied nehmen:

Pascal Sohm, Julian Riedel, Bentley Baxter Bahn, Laurent Jans und Yann Mabella müssen gehen, weil ihre Arbeitspapiere nicht verlängert wurden. Heißt im Umkehrschluss, dass einiges an Geld frei geworden ist: Sohm, Riedel, Jans und Bahn gehörten zu den Topverdienern am Alsenweg.

Jans und Bahn waren Wackelkandidaten, denen durchaus Chancen eingeräumt wurden, weiter bei den Buwe zu spielen. Nach RNZ-Infos wären beide auch nicht abgeneigt gewesen zu bleiben, da sie sich beim SVW sehr wohlgefühlt haben.

Jans hatte seinen Stammplatz als rechter Verteidiger an Neuzugang Lukas Klünter verloren, stand zuletzt aber dennoch häufiger auf dem Platz, weil er in der Defensive auf verschiedenen Position spielen kann. Unter anderem auch in der Innenverteidigung.

Große Fragezeichen stehen nun noch hinter Luca Bolay und Martin Kobylanski. Auch ihre Verträge laufen aus. Kobylanski kam im Winter, war der Wunschspieler von Antwerpen. Beide kennen sich schon lange, "Ante" weiß genau, was er an Kobylanski, der insbesondere bei Standard-Situationen eine große Qualität besitzt, hat. Oder anders: Durch die Verlängerung von Antwerpen dürften auch die Aussichten gestiegen sein, dass Kobylanski bleibt.

Klar ist dagegen auch, dass den SVW wohl noch weitere Spieler verlassen werden, die zwar noch einen Vertrag besitzen, aber unter Antwerpen keine Rolle mehr gespielt haben – die RNZ berichtete.


Kapitän Seegert verlängert

Mannheim. (RNZ) Auf diese Vertragsverlängerung haben viele Fans (und auch Terrence Boyd) gewartet: Kapitän und Eigengewächs Marcel Seegert hat seinen auslaufenden Vertrag beim Mannheimer Traditionsverein verlängert. Der 30-Jährige bleibt also den Buwe erhalten, für die er schon 288 Mal aufgelaufen ist. Der Innenverteidiger erzielte 27 Tore und bereitete fünf vor.

Sei 2020 ist "Cello" Kapitän des Mannheimer Drittligisten. "Jeder der mich kennt weiß, was mir dieser Verein und diese Stadt bedeutet", heißt es von Seegert in einer Mitteilung des Vereins, "wir haben eine sehr intensive Zeit hinter uns, die wir zum Glück mit dem Klassenerhalt abgeschlossen haben. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten." 

Besonders bedankt sich der Spieler bei "unseren Fans, die nicht nur mich, sondern die ganze Mannschaft in der Endphase der Saison unfassbar unterstützt haben".

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