Eberbach

Wie sich Wespen vom Tisch ablenken lassen

NABU-Fachberaterin Christina Kunze reagiert auf die vielen Nachfragen zum Thema.

04.08.2022 UPDATE: 04.08.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 55 Sekunden
Wespen sind zurzeit ziemliche Plagegeister. Wie man damit umgeht, erläutert Fachberaterin Christina Kunze. Foto: jbd

Von Jutta Biener-Drews

Eberbach. Seit sie an dieser Stelle als Eberbacher NABU-Fachberaterin für Wespen- und Hornissenschutz vorgestellt wurde, steht bei Christina Kunze das Telefon nicht mehr still. Leserinnen und Leser bestürmen sie mit Fragen, die bei völligem Unverständnis für ihre Tätigkeit anfangen ("Wie kann man sich nur für Wespen einsetzen?) und bei der Bitte um Ratschläge zur Behandlung beziehungsweise Vermeidung von Wespenstichen nicht aufhören. Die NABU-Frau hat deshalb die wichtigsten Antworten noch einmal für uns zusammengefasst.

Vor allem betont Christina Kunze erneut, dass Wespen nicht ohne Grund geschützt sind. Sie sind wichtig für das Ökosystem. Sie übernehmen, wie die Honig- und Wildbienen, eine wichtige Funktion als Bestäuber und fungieren im Wald und Garten als biologische Insektenvernichter, da sie Jagd auf Schadinsekten machen. Darum heißt die Devise: nicht töten, sondern fernhalten.

Wie hält man sich Wespen vom Leib?

> zu Hause bei Tisch etwa durch Ablenkfütterung mit überreifen Weintrauben. Die werden fünf bis zehn Meter vom Tisch entfernt aufgestellt und regelmäßig erneuert

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> durch angezündetes Kaffeemehl

> durch Aufhängen einer zusammengeknüllten bräunlichen oder gräulichen Papiertüte, zum Beispiel Bioabfalltüte, die zum Wespennest geformt als Attrappe den Tieren signalisiert, dass es an dieser Stelle bereits ein fremdes Volk gibt

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