Eberbach

ADAC, Ortsclub und Stadt eröffnen Radservice-Station

Die Säule soll eine schnelle und einfache Reparatur ermöglichen. Erklärvideos unterstützen dabei.

06.07.2024 UPDATE: 06.07.2024 04:00 Uhr 1 Minute, 14 Sekunden
Zur Eröffnung der Pannenstation sind (v.l.n.r. )ADAC Mobilitätsmanager Jan Bühn, Bürgermeister Peter Reichert, Hans Weber und Bianca Mückenmüller vom ADAC Nordbaden sowie Peter Palmer und Hans-Peter Knab vom Ortsclub gekommen. Foto: Alissa de Robillard

Eberbach. (alr) Allmählich wird Eberbach zu einer Fahrradstadt. Dafür ist nun der nächste Schritt getan. Mitten in der Altstadt gibt es seit Neuestem eine Radservice-Station, um das Rad schnell wieder in Schuss zu bringen.

Die gelbe, gut sichtbare Säule in der Brückenstraße bietet neben einer Aufhängevorrichtung für die Zweiräder und einer Luftpumpe auch eine Vielzahl an Werkzeugen, um das Fahrrad zu reparieren. Für Anfänger und Personen, die sich nicht so gut auskennen, gibt es unter dem QR-Code an der Seite schnelle Erklärvideos für die gängigsten Reparaturen.

Bürgermeister Peter Reichert testet die Luftpumpe an der neuen Radservice-Station. Foto: Alissa de Robillard

Aufgestellt wurde die Säule in Zusammenarbeit mit dem ADAC, dem Ortsclub und der Stadt Eberbach. "Es war ein unbürokratisches Projekt", sagt Hans-Peter Knab vom MSC Eberbach, dem Ortsclub des ADAC. Er war es auch, der das Projekt mit der Stadt ins Rollen gebracht hat, nachdem er von den Service-Stationen gehört hatte.

"Viele kennen uns bisher nur als Pannenhilfe für Autos", erzählt Hans Weber, Vorsitzender des ADAC Nordbaden. Das sei aber längst nicht mehr so, denn mit der Säule gebe es nun auch eine Fahrradpannenhilfe. Die Säule in Eberbach ist der sechste Radservice-Standort des Verbands, heißt es in der Pressemitteilung. Das Netz solle kontinuierlich erweitert werden.

Bürgermeister Peter Reichert freut sich über die gelungene Zusammenarbeit, die zur Einweihung der Reparierstation geführt hat. "Die Säule steht an einer zentralen und guten Stelle, an der viele Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer vorbeikommen." Wer fortan eine Panne habe, könne sich jetzt schnell und einfach selbst helfen.

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Gefertigt wurde die Station in einer Werkstatt der Caritas in Eschweiler. Darum habe es etwas länger gedauert, so Weber. Kostenpunkt: 2300 Euro, ergänzt Mobilitätsmanager des ADAC Nordbaden, Jan Bühn.

Aufgebaut wurde die Säule dann von der Stadt. Sie und der Ortsclub werden sich die Wartung teilen und vorerst ein Auge darauf haben, wie und ob sie überhaupt genutzt wird. Sollte der Bedarf bestehen, könne sich Weber vorstellen, weitere Radservice-Stationen in der Stadt zu installieren.

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