Kriminalität in Heidelberg

Die Linke lehnt Waffenverbotszone in Kurfürsten-Anlage ab

Der Fokus soll auf den Ursachen liegen. Man dürfe nicht auf falsche Instrumente setzen.

04.07.2024 UPDATE: 04.07.2024 04:00 Uhr 26 Sekunden
Die Grünfläche an der Ecke Kurfürsten-Anlage / Belfortstraße hat sich zu einem Brennpunkt entwickelt. Anwohner berichten von Gewalt und Drogen rund um den Tipico. Fotos: Philipp Rothe

Heidelberg. (RNZ) Die Linke Heidelberg lehnt die Einrichtung einer Messer- und Waffenverbotszone in der Kurfürsten-Anlage ab und fordert, die Ursachen der Probleme zu bekämpfen. "Die Situation muss ernst genommen werden", betont Linken-Sprecher Niklas Kühnberger in einer Pressemitteilung. "Anwohner haben das Recht, sich wohlzufühlen", ergänzt Gemeinderätin Zara Kızıltas.

Trotzdem dürfe man nicht auf falsche Instrumente setzen. Die Einführung einer Waffenverbotszone würde Personendurchsuchungen ohne Anfangsverdacht erlauben. Die Folgen seien eine Verstärkung von "Racial Profiling". "Wer für Antidiskriminierung einstehen möchte, darf keine Waffenverbotszone fordern, sondern muss Ursachen bekämpfen.

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Solche Repressionsmaßnahmen können bestenfalls eine Verlagerung des Problems an andere Orte zur Folge haben", meint Bezirksbeirat Maxim Nicola.

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