Heidelberg

79-Jähriger bei Karateprüfung

Ein Sport für jede Altersklasse. Dan-Prüfungen vom ersten bis fünften Schwierigkeitsgrad.

13.02.2024 UPDATE: 13.02.2024 06:00 Uhr 46 Sekunden
Stolz präsentieren die elf neuen Karate-Meister die Urkunden für die bestandenen Dan-Prüfungen. Foto: privat

Heidelberg. (lak) Den Meister-Grad (Dan) und damit den schwarzen Gürtel zu erreichen, ist das Ziel eines jeden Kampfsportlers – insgesamt zehn Stufen sind möglich. Nach einjähriger Vorbereitung mit Trainer Arno Funk stellten sich elf Schüler der Karateka-Abteilung der TSG 78 der Herausforderung, allesamt mit Erfolg.

Vier Stunden lang unterzogen sich die Sportler den Prüfungen in den Schwierigkeitsgraden vom ersten bis fünften Dan unter der Leitung von Mike Büttner und Arno Funk, die selbst bereits den sechsten und siebten Meistergrad tragen dürfen.

Einer ihrer Prüflinge sorgte dabei für besondere Aufmerksamkeit. Mit 79 Jahren absolvierte er die Prüfung des zweiten Schwierigkeitsgrades und bewies damit, dass Karate ein Sport für jede Altersklasse ist.

Die Prüfung bestand aus mehreren Teilen: Zunächst mussten die Prüflinge beweisen, dass sie die Grundtechniken und Angriffskombinationen beherrschten und diese in einer bestimmten Abfolge, einer sogenannten Kata, vorstellen. Anschließend standen die Karateschüler vor der Wahl: Entweder sie bewiesen ihr Können in der Selbstverteidigung oder aber in der Karate-Kumite- oder der Kata-Bunkai-Technik. Letztere führten die Prüflinge gemeinsam mit einem Partner aus. Wer sich der Prüfung für die höheren Schwierigkeitsgrade vier und fünf unterzog, musste zusätzlich eigene Ausarbeitungen von Karatetechniken zeigen.

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