Sven Schipplocks Empfehlung

Nach dem Hoffenheimer 4-2 gegen Aalen hofft der Ex-Stuttgarter nun aufs Derby beim VfB    

09.10.2011 UPDATE: 09.10.2011 08:42 Uhr 1 Minute, 18 Sekunden
Schipplocks dreifacher Einzug

Nach dem Hoffenheimer 4-2 gegen Aalen hofft der Ex-Stuttgarter nun aufs Derby beim VfB

 

 

  Unglaublich aber wahr: Mitte der Woche stöhnten manche noch unter sommerlicher Hitze, gestern wurden von der Ostalb die ersten Schneefälle gemeldet. Beim 4:2 (3:0)-Sieg in Aalen spielte 1899 Hoffenheim zwar noch auf grünem Untergrund, doch bei Temperaturen um fünf Grad peitschte ein eisiger Regen durchs Stadion. Auch unglaublich, aber wahr: Trotz der unwirtlichen Bedingungen waren rund 8.000 Zuschauer zum Gastspiel des Bundesligisten gekommen. Freundschaftsspiele in der Kurpfalz locken kaum einen hinterm Ofen vor. Die Resonanz war umso erstaunlicher, als Hoffenheim gestern Abend auf seine zehn Nationalspieler (Ibisevic, Vorsah, Obasi, Musona, Rudy, Mlapa, Sigurdsson, Vestergaard, Braafheid und Williams) verzichten musste. Außerdem fehlten der grippekranke Firmino und die verletzten Salihovic, Jaissle und Gulde. Der Rest vom Schützenfest war gut aufgelegt. "In der ersten Halbzeit hat Hoffenheim unglaublich schöne Ball-Stafetten gezeigt. Da sind wir vor Ehrfurcht erstarrt." Aalens Trainer Ralph Hasenhüttl war beeindruckt. Sven Schipplock (8. und 23.) sowie Ryan Babel (6.) sorgten früh für eine beruhigende Führung. Nach dem 1:3 von Andreas Hofmann (49.) stellte Fabian Johnson (55.) den gebührenden Abstand wieder her. Hofmann (61.) gelang das 4:2. "Jedes Tor macht mir Mut und gibt Selbstvertrauen", freute sich Schipplock. Der Ex-Stuttgarter hatte bereits mit fünf Toren im Regionalligaspiel gegen Pfullendorf Eigenwerbung gemacht. Obwohl der wuchtige Angreifer in der Bundesliga noch nicht Fuß fassen konnte, bereut er seinen Wechsel nicht: "Der Trainer redet viel mit mir, sagt, dass meine Chance noch kommen wird." Vielleicht schon am nächsten Samstag im Derby in Stuttgart. "Sven hat es verdient, auch mal in der Anfangsformation zu stehen", machte ihm Holger Stanislawski Hoffnung. Auch Fabian Johnson, Tobias Weis und Boris Vukcevic heizen vor dem Derby den Konkurrenzkampf an. Alle drei bestanden den Test beim Drittligisten. Vukcevic und Weis haben in dieser Saison noch kein Bundesliga-Spiel bestritten, fehlten monatelang. Johnson hat sich erstaunlich schnell von seinem Bandscheiben-Vorfall erholt. Dagegen darf sich Niklas Süle noch etwas Zeit lassen. Der U17-Nationalspieler, einer von sechs Junioren, die gestern die Lücken auffüllten, stellte einen Rekord auf. Mit knapp 16 ist er der jüngste Spieler, der sein Debüt in der Hoffenheimer Bundesliga-Mannschaft gab.

 

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