Pezzaiuoli: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

Marco Pezzaiuoli verteidigt in der Bild-Zeitung seine Linie    

29.03.2011 UPDATE: 29.03.2011 06:19 Uhr 1 Minute, 8 Sekunden
Na also! Erster Sieg für Pezzaiuoli

Marco Pezzaiuoli verteidigt in der Bild-Zeitung seine Linie

 

 

Der Druck auf Trainer Marco Pezzaiuoli will nicht so recht abklingen. Erst kürzlich stellte Mäzen Dietmar Hopp fest: "Sollten wir alle sieben Spiele verlieren, wäre der Trainer natürlich Thema." Den schlimmstmöglichen Fall erwartet im Kraichgau zwar niemand, dennoch geht Trainer Marco Pezzaiuoli jetzt in die Offensive und stellt sich in der Bild-Zeitung den aktuellen Fragen. Sein Fazit: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen." Der TSG-Trainer habe "in keiner Weise" Angst um seinen Job und sieht den Verein nach wie vor hinter sich stehen: "Der Verein hat sich ja klar zur Neuerung bekannt durch den Schnitt, der im Winter gemacht wurde." Hingegen findet der Fußballlehrer die Erwartungen "abwägig" nach den Abgängen im Winter eine bessere Rückrunde zu spielen als in den Jahren zuvor.  

 

Auch an der Motivation seines Teams und der Aggressivität hat der TSG-Trainer nichts auszusetzen. Die Mannschaft könne es "im Spiel nicht umsetzen", weil ihr die "Spielertypen fehlen, die voran gehen". Stattdessen flogen aber offenbar in der Rückrunde immer wieder abseits des Platzes die Fetzen. Pezzaiuoli gab zu: "Intern fallen knallharte Worte, wenn einer keine Leistung bringt oder den Verhaltenskodex nicht einhält, gibt’s Konsequenzen. Davon gab es schon einige in der Rückrunde." Für die Öffentlichkeit sichtbar war jedoch nur die Suspendierung von Joe Simunic und die Konsequenzen für Vedad Ibisevic nach seinem Flaschen-Kick (eine Autogrammstunde in der Schule eines Ballmädchens).

Und sportlich? Da findet Pezzaiuoli, dass er durchaus attraktiven Fußball spielen lässt: "Wir wollen fortsetzen, was Ralf Rangnick angefangen hat: Nach Balleroberungen zügig umschalten und schnell nach vorne spielen. Wie auf Schalke, gegen Lautern und Dortmund." Das Spiel mit viel eigenem Ballbesitz sei "nur Plan B", so Pezzaiuoli, "wenn der Gegner hinten drin steht und wir Geduld brauchen. Ansonsten soll die Post abgehen."

 

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