1899 Hoffenheim U19 hat erneut den Titel vor Augen

Hoffenheims U19 trifft im Meisterschafts-Halbfinale auswärts auf Leipzig

12.05.2015 UPDATE: 13.05.2015 06:00 Uhr 1 Minute, 40 Sekunden

Hoffenheims A-Jugendtrainer Julian Nagelsmann will den Titel verteidigen. Foto: APF

Von Michael Wilkening

Sinsheim. Die U19 der TSG Hoffenheim gewann im vergangenen Jahr die deutsche A-Junioren-Meisterschaft und schickt sich an, ihren Titel zu verteidigen. Morgen, 18.30 Uhr, sind die Hoffenheimer im Halbfinal-Hinspiel bei RB Leipzig gefordert, das Rückspiel findet am kommenden Montag (20.15 Uhr) im Dietmar-Hopp-Stadion statt.

Zum letzten Mal gelang es dem FC Bayern, zwei Mal hintereinander Deutscher Meister der U19 zu werden. Dem Titel 2001 ließen sie vor 13 Jahren einen weiteren folgen. Im erfolgreichen Team der Münchner standen damals Spieler wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Piotr Trochowski, Michael Rensing, Christian Lell und Andreas Ottl - inzwischen zwei Weltmeister und vier weitere gestandene Bundesliga-Spieler. "Ich weiß nicht, ob in meiner Mannschaft spätere Weltmeister stehen, aber ich hoffe es", sagt Julian Nagelsmann. Der Coach der Hoffenheimer A-Junioren ist überzeugt, dass in seinem Kader Spieler stehen, die das Rüstzeug für die Bundesliga mitbringen. "Ob sie es schaffen, hängt davon ab, ob sie in den nächsten zwei bis drei Jahren Trainer haben, die ihnen die Möglichkeit geben, zu spielen", sagt er.

Sicher ist, dass die Hoffenheimer in diesem Jahr deutlich souveräner durch die reguläre Saison in der Süd/Südwest-Staffel der Bundesliga marschierten als im Jahr zuvor. Von den 13 Rückrundenduellen gewann die TSG zwölf und hatte am Ende 13 Zähler Vorsprung auf den Karlsruher SC. 20 Siege in 26 Spielen, 82 erzielte Tore und eine Tordifferenz von +53 sind eine beeindruckende Bilanz. "Ich habe viele Straßenfußballer in meinem Team und im Vergleich zum Vorjahr sind wir beim eigenen Ballbesitz kultivierter geworden", hat Nagelsmann eine Weiterentwicklung ausgemacht.

Für den Trainer ist das Duell mit Leipzig ein besonderes, denn er trifft nicht nur auf viele ehemalige Hoffenheimer Weggefährten, die mittlerweile bei RB arbeiten, sondern hatte vor knapp einem Jahr selbst die Chance, in den Osten zu wechseln. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick warb heftig um das Trainertalent, das sich jedoch zum Verbleib in Hoffenheim entschloss. "Ich habe gelegentlich Kontakt zu Ralf, aber er weiß, dass ich Hoffenheim nicht verlassen werde und auch nicht nach Leipzig komme", berichtet Nagelsmann. Bis auf Benedikt Gimber (Knöchelbruch) und Simon Lorenz (Mandelentzündung) stehen alle Akteure zur Verfügung. "Wir haben uns Leipzig angeschaut und entscheidend für ein erfolgreiches Spiel wird sein, dass wir das aggressive Pressing von RB überspielen. Dann bekommen wir Räume", sagt Nagelsmann. Dem ersten Halbfinal-Duell steht er gelassen gegenüber: "Ich spüre noch keine Nervosität."

Hoffenheimer Fans können sich das Spiel kostenlos live vor ...

(bearbeitet)
(zur Freigabe)
Möchten sie diesen Kommentar wirklich löschen?
Möchten Sie diesen Kommentar wirklich melden?
Sie haben diesen Kommentar bereits gemeldet. Er wird von uns geprüft und gegebenenfalls gelöscht.
Kommentare
Das Kommentarfeld darf nicht leer sein!
Beim Speichern des Kommentares ist ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen sie es später erneut.
Beim Speichern ihres Nickname ist ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie bitte sich aus- und wieder einzuloggen.
Um zu kommentieren benötigen Sie einen Nicknamen
Bitte beachten Sie unsere Netiquette
Zum Kommentieren dieses Artikels müssen Sie als RNZ+-Abonnent angemeldet sein.