1899 Hoffenheim

Nagelsmann amüsieren die Spekulationen

Vor der Partie gegen Leipzig rückt erneut die Zukunft des Trainers in den Fokus - "Kein Kontakt zu anderen Vereinen"

30.11.2017 UPDATE: 01.12.2017 06:00 Uhr 2 Minuten, 11 Sekunden

Julian Nagelsmann. Foto: APF

Von Nikolas Beck

Zuzenhausen. Ergebniskrise hin oder her: Julian Nagelsmann bleibt ein gefragter Mann. Nach dem kolportierten Interesse von Bayern München an Hoffenheims Coach soll nun auch der kriselnde Pokalsieger Borussia Dortmund den Trainer des Jahres auf dem Schirm haben, falls dort der angeschlagene Peter Bosz nicht doch noch die Kurve kriegt. Dies berichtete der Boulevard. Nagelsmann selbst schob den Spekulationen gestern Vormittag während der Pressekonferenz vor dem Bundesligaheimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig einen Riegel vor. "Ich sage dasselbe, was ich immer sage bei diesen Themen: Ich habe keinen Kontakt zu anderen Vereinen."

Nagelsmann, der sichtlich verschnupft auf dem Podium saß, störe es aber nicht, dass nach den - mitunter selbst befeuerten - Gerüchten um Bayern München nun schon zum zweiten Mal in dieser Saison seine Zukunft in den Fokus rückte. "Mich nervt das nicht", versicherte er. "Ich finde das eher lustig." Schließlich sei nicht er derjenige, der über andere Vereine rede, sondern lediglich die Medien: "Und genau die fragen dann, ob mich das nicht ablenke." Er habe es sich zur Aufgabe gemacht, mit der TSG wieder in die Erfolgsspur zu kommen. "Und damit ist das Thema auch ganz schnell wieder abgehakt und wir können uns auf RB konzentrieren", so Nagelsmann.

Ob Leipzig nach den Enttäuschungen der vergangenen Woche (1:3 in Braga und 0:3 in Hamburg) da zur rechten Zeit kommt? Der Vizemeister ist abermals Bayern-Jäger Nummer eins, hat trotz Mehrfachbelastung sechs der vergangenen acht Spiele gewonnen. Und auch in der Champions League hat die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl das Achtelfinale noch im Blick. "Man kann es sich nicht aussuchen und leichte Gegner gibt es in der Bundesliga sowieso keine mehr", sagte Nagelsmann. Man freue sich aber, dass ein Spitzenteam in die Sinsheimer Arena kommt, die bis auf wenige Plätze im Gästeblock bereits ausverkauft ist. Gegen ein Team, das in der Tabelle oben steht, falle es vielleicht auch leichter, Vollgas zu geben, hofft der Hoffe-Coach.

Zuletzt hatte der Landsberger eher das Gefühl, der ...

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