Rhein-Neckar Löwen

Es läuft, wenn Löwen laufen

Mit Flensburg kommt der erste große Prüfstein in die SAP Arena.

23.09.2022 UPDATE: 23.09.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 42 Sekunden
Albin Lagergren (am Ball) spielt momentan bei den Löwen eine wichtige Rolle. Foto: vaf

Von Tillmann Bauer

Heidelberg. Halil Jaganjac grüßte per Instagram-Foto aus dem Sinsheimer Badeparadies, Philipp Ahouansou genoss den Fußball-Klassiker zwischen der TSG Hoffenheim und dem SC Freiburg im regnerischen Stadion – es war zuletzt etwas Zeit für Regeneration! Die Rhein-Neckar Löwen durften nach dem erfolgreichen Stuttgart-Ausflug (43:30) ihre Kräfte sammeln.

Und: Sie hatten es sich verdient.

Weil die Bundesliga-Handballer ihre ersten vier Pflichtspiele gegen Melsungen, Hamm, Leipzig und eben Stuttgart allesamt gewonnen haben, stehen sie weiterhin mit einer makellosen Bilanz im oberen Bereich des Tableaus. Nur Kiel, Magdeburg und Erlangen haben es nach vier Spielen ebenfalls geschafft, noch keinen Punkt abzugeben.

144 Tore haben die Badener den gegnerischen Keepern eingeschenkt – so viele wie kein anderes Team zu diesem Zeitpunkt. Wer Löwen-Handball sieht, sieht Spektakel!

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Gibt’s also einen besseren Moment für den ersten richtigen Prüfstein? Die Löwen gehen selbstbewusst, euphorisch und ausgeruht – europäisch spielt man ja bekanntlich aufgrund der schlechten vergangenen Saison nicht – in das anstehende Spitzenspiel am Samstag (16.30 Uhr/Sky) gegen die SG Flensburg-Handewitt. Ein Spiel, in dem man erstmals echter Außenseiter ist und nichts zu verlieren hat.

Trainer Sebastian Hinze meint: "Natürlich tut das gut, so gestartet zu sein. Wir sehen, dass das, was wir machen, auch funktioniert."

Das spricht für die Entwicklung. Schließlich klappt die Taktik, den Laden hinten dicht zu halten und vorne den Gegner zu überrennen, nicht in jedem Spiel über die volle Distanz, aber zuletzt in Stuttgart fast in Perfektion. 25 von 43 Treffern gab’s aus der ersten, zweiten oder dritten Welle.

Gegen starke Flensburger – mit Weltklasse-Mittelsmann Jim Gottfridsson, Nationalmannschaftskapitän Johannes Golla oder Ex-Löwe Mads Mensah – kann es nun gut sein, dass nicht so viele Ballgewinne wie sonst gelingen. Und somit auch das Tempospiel leidet.

Hinze ist dennoch selbstbewusst genug, um anzukündigen: "Wenn wir unser Paket auf die Platte ...

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