Mannheim

Darum gab es einen Großeinsatz im RNV-Depot

Ein 50-Jähriger soll einen Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht haben. Glücklicherweise war es eine Attrappe. Eine Gefährdung habe nicht bestanden, teilte die Polizei mit.

11.02.2024 UPDATE: 12.02.2024 08:36 Uhr 41 Sekunden
Foto: PR Video

Mannheim. (pol/RNZ) Am Sonntagabend ist es wegen eines größeren Polizeieinsatzes auf der Bundesstraße B37 bei der Möhlstraße zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand nicht, teilt die Polizei mit.

Nach dem Fahrtende fuhr die Bahn der Linie 7 gegen 19.45 Uhr ins Depot ein. Ein 50-jähriger Fahrgast hatte die Bahn allerdings nicht verlassen und machte auch im Depot keine Anstalten, die Bahn zu verlassen. 

Als ihn ein Mitarbeiter ansprach und aufforderte, die Bahn zu verlassen, zückte der Mann eine Waffe und bedrohte ihn damit. Der Mitarbeiter rief daraufhin die Polizei.

Zur Festnahme des Täters war laut Polizeibericht der Einsatz eines Diensthundes erforderlich. Obwohl die Einsatzkräfte den 50-Jährigen mehrfach aufforderten zu kooperieren, weigerte er sich. Er wurde durch den Diensthund leicht verletzt. Es stellte sich heraus, dass Waffe nur eine Nachahmung aus Plastik war.

Der 50-Jährige kam zur weiteren Abklärung in ein umliegendes Krankenhaus.

Aufgrund der Einsatzmaßnahmen kam es im Bereich der Möhlstraße zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der 50-Jährige sieht nun einem Strafverfahren wegen Bedrohung entgegen.

Ort des Geschehens

Update: Montag, 12. Februar 2024, 8.36 Uhr