Geflügelpest

Auch kleinere Betriebe müssen Schutz einhalten

Die Regelung für die Schutzmaßnahmen tritt landesweit ab Samstag in Kraft, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.

20.01.2023 UPDATE: 20.01.2023 12:41 Uhr 34 Sekunden
Bei dem aktuellen Regenwetter verbringen Hühner zwar lieber Zeit im Stall als draußen, aber noch dürfen Geflügelhalter im Rhein-Neckar-Kreis ihre Tiere im Freien halten. Im benachbarten Mannheim gilt wegen der Geflügelpest bereits eine Stallpflicht. Foto: Kraus-Vierling

Stuttgart. (dpa/lsw) Weil immer mehr Fälle der Vogelgrippe in Baden-Württemberg bestätigt werden, müssen nun auch kleinere Geflügelbetriebe Schutzmaßnahmen einhalten. Die Regelung tritt landesweit ab Samstag in Kraft, wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.

Fremde dürfen Ställe demnach nur mit Schutzkleidung betreten. Halter müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen beachten. Sie sind außerdem verpflichtet, Symptome und unklare Todesfälle bei ihrem Geflügel zu melden. Diese Maßnahmen gelten bereits für Betriebe mit mehr als 1000 Hühnern, Puten, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen.

In Baden-Württemberg wurden laut Ministerium seit Anfang des Jahres in elf Fällen Geflügelpest bei Wildvögeln nachgewiesen. Deutschlandweit soll es seit September 2021 zu mehr als 1900 Geflügelpestausbrüchen gekommen sein.

Die auch Vogelgrippe genannte Geflügelpest ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln vorkommt. Die Krankheit ist Experten zufolge für Menschen ungefährlich.

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