Beauftragter kritisiert Stillstand bei Inklusion an Schulen
An den Schulen in Rheinland-Pfalz gibt es kaum Fortschritte für ein gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung - diese Kritik eines gemeinsamen Aufrufs teilt auch der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch. "Leider ist die Entwicklung für ein inklusives Schulsystem in den letzten Jahren zu wenig vorangekommen", sagte Rösch am Donnerstag in Mainz. "Das muss sich mit dem gemeinsamen Willen aller in schulischen Bereich Verantwortlichen wieder ändern."

Mainz (dpa/lrs) - Scharfe Kritik an der schulischen Inklusion im Land gab es bereits im Herbst nach einer Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den 16 Bundesländern. Neben 299 Schwerpunktschulen, in der drei bis vier Schüler und Schülerinnen "mit sonderpädagogischem Förderbedarf" gemeinsam mit anderen unterrichtet
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