Stanislawskis Zusatzmotivation für Firmino

Hoffenheims Trainer schenkte Roberto Firmino seine zwei Karten für das Länderspiel Deutschland-Brasilien        

11.08.2011 UPDATE: 11.08.2011 11:48 Uhr 1 Minute, 10 Sekunden
Tanner: "Eine sehr, sehr gute Leistung von Roberto!"

Hoffenheims Trainer schenkte Roberto Firmino seine zwei Karten für das Länderspiel Deutschland-Brasilien

 

 

 

 

Wegen Zuspätkommens zum Training ließ Holger Stanislawski Roberto Firmino gegen Hannover 96 noch auf der Bank schmoren. "Wir kommen ja auch nicht um 16 Uhr am Samstag ins Stadion. Es geht darum, dass die Jungs sich aufeinander verlassen können. Das Thema ist für uns jetzt abgehakt", gab der Trainer am Donnerstag bekannt. Firmino ist also wieder ein Kandidat für die Startelf der TSG. Eine Zusatzmotivation gab es von Stanislawski für seinen brasilianischen Schützling obendrein.

 

Zum Länderspiel Deutschland gegen Brasilien schenkte Stanislawski Firmino seine beiden Karten. "Ich habe sie ihm schon vor dieser Geschichte geschenkt", erklärt Stanislawski. "Meine beiden Karten habe ich Roberto Firmino und César Thier geschenkt. Wenn die Brasilianer mal da sind, wollten unsere Brasilianer ihre Jungs mal sehen. Ich habe ihnen vorher schon gesagt, dass Deutschland gewinnt", sagte Stanislawski und grinste breit. "Ich habe es mir mit Klaus-Peter Nemet und Christian Bönig im Fernsehen angekuckt."

"Es war schön für ihn die Jungs so weit weg von der Heimat mal zu sehen. Das Ziel jedes Brasilianers ist die Selecao", so Stanislawski, der durchaus auch für Firmino irgendwann einmal die Chance sieht, in diesen Kreis aufgenommen zu werden. "Sein grundsätzliches Potenzial ist unbestritten. Jetzt muss er sich schrittweise in seinen Defiziten verbessern. Er ist auch fleißig dabei, Deutsch zu lernen."

Das Spiel der Selecao also eine Extramotivation für Firmino, um am Samstag gegen Dortmund aufzutrumpfen. "Ich habe extra Roberto Firmino hingeschickt ins Stadion, dass er es besser macht als seine Kollegen", beschreibt Stanislawski, wie Firmino und Co die Dortmunder stoppen sollen. "Man muss als Kollektiv gut verteidigen. In den Eins-gegen-Eins- und Zwei-gegen-Eins-Situationen sehr schnell verschieben und handlungsschnell agieren. Wir müssen sie doppeln und uns nicht gegen ihr gutes Pressing leichte Ballverluste erlauben."  Das soll mit einem ausgeschlafenen Roberto Firmino gelingen.

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