Jaissle - erstes Spiel über 90 Minuten seit 2 Jahren!

1899 Hoffenheims Verteidiger Matthias Jaissle über das Spiel gegen Mainz und sein Comeback in der Startelf          

28.02.2011 UPDATE: 28.02.2011 15:25 Uhr 1 Minute, 36 Sekunden
Jaissle - erstes Spiel über 90 Minuten seit 2 Jahren!

1899 Hoffenheims Verteidiger Matthias Jaissle über das Spiel gegen Mainz und sein Comeback in der Startelf

 

 

 

 

90 Minuten einfach nur Fußball spielen. Dieses Gefühl kennt Matthias Jaissle schon fast nicht mehr. "Die Anspannung ist größer. Die Vorbereitung ist angespannter und ein gewisses Kribbeln ist auch da", sagt Jaissle. In der Bundesliga durfte er zum letzten mal am 14. März 2009 über die volle Distanz spielen - gegen Eintracht Frankfurt. Am Samstag gegen dann das Comeback über die volle Distanz - nach fast zwei Jahren. "Es war sein erster Einsatz seit langer Zeit und das hat er ordentlich gemacht", bewertet Manager Ernst Tanner Jaissles zweiten Einsatz von Beginn an in dieser Saison. Viermal wurde Jaissle zudem eingewechselt. Tanner findet: "Abgesehen von der Szene, die zum Tor geführt hat, hat Matthias sehr ordentlich gespielt."

 

Jaissle kann zufrieden sein, mit 70 Minuten gegen einen engagiert spielenden Gegner. In den ersten 20 Minuten merkte man ihm freilich noch an, dass ihm Spielpraxis und Sicherheit fehlten. "Im Training" sehe die Abstimmung zwischen Compper und Jaissle "schon gut aus, aber durch die fehlende Spielpraxis fehlen noch einige Prozentpunkte." Den 0:1-Gegentreffer muss der Innenverteidiger, der seinen Kontrakt in Hoffenheim in der Winterpause bis 2015 verlängerte, auf seine Kappe nehmen. Das tut er, sagt aber auch: "Wir haben es insgesamt in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht. Wir hatten hinten immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen. Das hatten wir uns anders vorgenommen. Wir wollten uns gegenseitig unterstützen."

Compper versuchte es zwar noch beim Gegentreffer, kam gegen den schnellen Allagui aber ebenfalls zu spät und konnte nichts mehr retten. Insgesamt zieht Jaissle dennoch ein positives Fazit seines "Vollzeit-Comebacks": "Für mich war es nochmal eine andere Belastung, weil ich es über 90 Minuten nicht gewohnt bin. Ich habe alles gut verkraftet. Es ist schön nach so langer Zeit durch zu spielen von Anfang an. Für mich persönlich war es angenehm, mal wieder 90 Minuten zu spielen, aber mit dem Ergebnis kann man nicht zufrieden sein. Es ist nicht das, was wir uns erwünscht haben."

Die TSG verspielte die Chance, noch einmal an die Europapokalplätze heranzurücken. Jaissles ernüchterndes Fazit: "Ich bin der Meinung, dass Europa zu weit weg ist für uns. Wir sind noch nicht so weit. Egal was für ein Gegner vor uns steht, wir müssen jede Woche hart arbeiten für drei Punkte." Die wollen Jaissle und Co nun auswärts bei Borussia Mönchengladbach einfahre. Jaissle hofft, auf einen erneuten Einsatz: "Ich versuche unter der Woche in jeder Trainingseinheit den Druck hochzuhalten, dass der Trainer die Qual der Wahl hat. Warten wir die nächste Woche mal ab."

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