BasCats USC Heidelberg

Zweitliga-Basketballerinnen gerüstet für Saisonstart

BasCats-Trainer Sebastian Nörber ist vor dem Saisonstart bei den Rhein Main Baskets optimistisch.

22.09.2022 UPDATE: 22.09.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 36 Sekunden
Die BasCats USC Heidelberg möchten in der 2. Liga Süd oben mitspielen; obere Reihe von links: Uwe Wroblewski (Teammanager), Christos Karavassilis (Physiotherapeut), Jerry Otshumbe (Videocoach), Marie Kleinert, Helena Linder, Miriam Diala, Laurie Irthum, Lea Ouedraogo, Sebastian Nörber (Head Coach), Moritz Nägele (Athletikcoach), Francesco Limonciello (Teammanager); untere Reihe v. l.: Lotta Simon, Helena Nägele, Julia Wroblewski, Eleah Steins, Melina Karavassilis, Fritzi Raubach, Marie Klähn, Michala Palenickova, Carla Bieg Salazar. Foto: cheesy

Von Michael Rappe

Heidelberg. Mit viel Selbstvertrauen und Optimismus starten die BasCats USC Heidelberg am Samstag in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd in eine neue Ära. Keine ausländischen Profis mehr und Konzentration auf junge und altbewährte Spielerinnen aus der Region – das ist die neue Maxime. Trainer Sebastian Nörber ist mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. "Wir sind top fit, haben keine Verletzten und konnten alle geplanten Inhalte umsetzen", so Nörber. In den Vorjahren gab es jeweils schon vor dem Saisonstart schwere Verletzungen zu beklagen. Beim letzten Turnier in Göttingen zeigten die BasCats gegen den Nord-Zweitligisten Braunschweig defensiv eine ganz starke Vorstellung und ließen in den letzten 17 Minuten nur fünf Punkte zu. Gegen Süd-Konkurrent DJK Bamberg lief es trotz Sieg nicht ganz so rund.

"Wir können sehr variabel und einen schönen und kämpferischen Basketball spielen", lautete Nörbers Fazit der Vorbereitung. Der einzige ausländische Neuzugang, Aufbauspielerin Carla Bieg-Salazar, hat sich sehr gut eingefügt und harmonisiert gut mit dem Team. Die 24-jährige Spanierin ist wie Helena Nägele eine sehr schnelle Aufbauspielerin. Turm unter dem Korb dürfte trotz ihrer erst 16 Jahre Miriam Diala sein. "Sie hat Talent und unser Vertrauen", stellte Sebastian Nörber klar. Die U 18-Nationalspielerin bringe sehr viel Physis und Ehrgeiz mit. Als Manko sieht der Trainer an, dass nicht alle Spielerinnen zu 100 Prozent in ihren Rollen angekommen sind, was angesichts des Neuaufbaus wenig verwundert.

Nicht zur Verfügung stehen wird Sara Kranzhöfer, die im Vorjahr zum Kader der zweiten Mannschaft gehörte, wegen ihrer Verletzung aber nicht zum Einsatz kam. Trotz Genesung legt sie laut Nörber eine basketballerische Pause ein. Eine Einschätzung der 2. Liga Süd fällt nach wie vor schwer, da viele Klubs ihre Kader noch nicht komplett haben. So gibt es um Bundesliga-Absteiger TSV Wasserburg einige Fragezeichen. Der Rekordmeister hat erst fünf Spielerinnen veröffentlicht. Stark sein dürften die Qool Sharks Würzburg, der erste Heimgegner der BasCats.

Und auch die Rhein Main Baskets sind zu beachten, dort starten die BasCats am Samstag in Langen in die Saison. "Sie waren im Playoff-Halbfinale, haben aber Pia Dietrich verloren. Trotzdem sind sie stark und ausgeglichen aufgestellt", meinte Nörber zum ersten Gegner. Nationalspielerin Svenja Greunke ist eine ganz erfahrene Centerspielerin, auch bestens aus Bundesligazeiten in Marburg bekannt. Bei den Rhein-Main Baskets müssen die Heidelbergerinnen am 8. Oktober gleich noch einmal antreten, dann in der 2. Runde des DBBL-Pokals. "Wir können gegen alle Gegner passende Antworten finden", sagte Nörber und nennt die Playoff-Teilnahme, also ein Platz unter den ersten Vier, als Ziel.

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2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd, Samstag, 16.30 Uhr: Rhein-Main Baskets – BasCats USC Heidelberg.

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