Heidelberg

Raser baut Unfall, entfernt Kennzeichen, flieht - und wird beobachtet

Die Polizei verhaftete den 33-Jährigen. Er war betrunken und hatte keinen Führerschein.

23.06.2022 UPDATE: 23.06.2022 11:48 Uhr 45 Sekunden
Symbolfoto: dpa

Heidelberg. (pol/mare) In der Nacht auf Donnerstag hat ein 33-Jähriger in Heidelberg einen Unfall verursacht. Er haute ab, wurde aber beobachtet und festgenommen, wie die Polizei mitteilt.

Kurz vor Mitternacht fuhr der Kia-Fahrer viel zu schnell von der Bundesstraße B37 stadteinwärts, wobei er im Kreuzungsbereich der Bergheimer Straße die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Deshalb kollidierte er mit dem Randstein einer Verkehrsinsel und einer Ampel. Trotzdem versuchte der Fahrer, weiterzufahren und stieß dann gegen eine weitere Ampel. Aufgrund der massiven Beschädigungen am Auto blieb es nahe der Unfallstelle auf der B37 liegen.

Die Insassen - neben dem Fahrer noch drei weitere - stiegen aus, entfernten die Kennzeichen und flüchteten zu Fuß. Das alles wurde aber von einer Frau beobachtet, die die Polizei alarmierte.

Bei der anschließenden Fahndung fand die Polizei zwei Männer, die die Zeugin zuvor beim Unfall beobachtete. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass einer der Fahrer war. Er wurde zur Dienststelle gebracht und es wurde ihm Blut abgenommen, da er deutlich betrunken war. Der 33-Jährige hatte zudem keinen Führerschein.

Ort des Geschehens

Insgesamt entstand ein Schaden von über 13.000 Euro. Das Unfallfahrzeug wurde abgeschleppt und sichergestellt. An diesem sowie am Unfallort wurden Spuren gesichert. Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen dauern an.