Burghardt-Gymnasium Buchen

Ukrainische Schüler waren dankbar für die große Gastfreundschaft

Nach drei Wochen in Gastfamilien wurden die 14 Schüler in ihre Heimat verabschiedet. Die Kontakte sollen weiter gepflegt werden.

02.08.2022 UPDATE: 02.08.2022 06:00 Uhr 57 Sekunden
Mit einem Abschiedsfest im Mehrgenerationenhaus endete der dreiwöchige Aufenthalt ukrainischer Schüler am Burghardt-Gymnasium. Unterstützung kam vom Verein „Help! Sommermärchen“-Team.

Buchen. (pm) 14 Schüler und ihre zwei Lehrerinnen aus dem total zerstörten Lyceum 25 der ukrainischen Großstadt Zhytomyr waren im Rahmen eines Begegnungsprojektes der Unesco für drei Wochen zu Gast am Burghardt-Gymnasium Buchen. Sie wurden von Buchener Gastfamilien versorgt, ehe sie nun wieder in ihre Heimat zurückkehren.

Die Stadt Zhytomyr wurde in den ersten Kriegstagen schwer beschädigt. Etwa die Hälfte der Einwohner sollen die Stadt wegen des Krieges verlassen haben. Da die Eltern der Schüler in der kritischen Infrastruktur arbeiten, können sie die Ukraine nicht verlassen. Mit dem Aufenthalt in Deutschland sollten die Kinder etwas Abwechslung und Erholung bekommen.

Im Rahmen des Abschiedsfestes am Mehrgenerationenhaus übergab Kassiererin Jeanette Müller vom "Help! Sommermärchen"-Team eine Spende zur Unterstützung des Projektes. Am Fest nahmen neben der Gruppe aus der Ukraine die Gastfamilien, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler des BGB und die Vertreter von "Help!" teil.

Die Lehrkräfte aus der Ukraine und die Verantwortlichen des BGB bedankten sich beim Verein "Help! Sommermärchen"-Team" für die großzügige Unterstützung, mit der dringend notwendige Einkäufe getätigt werden konnten.

Der Dank der ukrainischen Gruppe galt darüber hinaus der spürbaren Gastfreundschaft, die sie auf vielfältige Weise in den Gastfamilien, an der Schule und in der Region erfahren hätten. Schülerinnen und Schüler des BGB hatten sich in die Gestaltung des Programmes eingebracht und als Übersetzerinnen wertvolle Dienste geleistet.

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Ziel ist es nun, den Kontakt zwischen den beiden Unesco-Schulen weiter zu pflegen und zu intensivieren.

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