Heidelberger Zoo

Yuna ist der süße Nachwuchs der Robben

Im Juli kam das gesunde Jungtier zur Welt.  Bald soll es schon für die Besucher zu sehen sein.

04.08.2022 UPDATE: 04.08.2022 14:59 Uhr 1 Minute
Robbennachwuchs im Zoo Heidelberg. Foto: Zoo Heidelberg

Heidelberg. (RNZ) Nachwuchs für die Robben im Heidelberger Zoo: Wie der Tierpark mitteilt, ist eine kleine Mähnenrobbe geboren worden. 

Am 19. Juli hat Robbe Kelo demnach ein gesundes Jungtier namens Yuna zur Welt gebracht. Die ersten Wochen werden Mutter und Kind noch getrennt von der übrigen Gruppe im Robbenhaus verbringen, bis sie für die Zoobesucher dann im kleinen Becken zu sehen sein werden.

Zu ihren Geschwistern Kano und Shana hat das Robben-Mädchen bereits Kontakt durch spezielle Gitter. Vater Atos dagegen hat seinen Nachwuchs noch nicht kennengelernt - das sei zu gefährlich. Denn Weibchen sind nach der Geburt sofort wieder paarungsbereit - und das Baby könnte beim Liebesakt der erwachsenen Robben übersehen und erdrückt werden.

 Körperlich ist Yuna fit und aktiv und reagiert sehr neugierig auf alles, was in ihrem Umfeld vor sich geht. Die Tierpfleger begrüßt sie freundlich und aufgeschlossen, auch Mutter Kelo - für die es das zweite Jungtier in Heidelberg ist - zeigt sich entspannt. "Wir freuen uns sehr über die kleine Yuna", sagt Tierpfleger Manuel Stumpf.

Hintergrund

Mähnenrobben sind Wasserraubtiere und zählen zu den großen Meeressäugern. Die Jungtiere werden von ihren Müttern mindestens sechs Monate gesäugt, bevor sie das erste Mal Fisch zu fressen bekommen. Ausgewachsene Mähnenrobbenbullen können ein Gewicht von 500

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Mähnenrobben sind Wasserraubtiere und zählen zu den großen Meeressäugern. Die Jungtiere werden von ihren Müttern mindestens sechs Monate gesäugt, bevor sie das erste Mal Fisch zu fressen bekommen. Ausgewachsene Mähnenrobbenbullen können ein Gewicht von 500 Kilo erreichen. Das Verbreitungsgebiet der mächtigen Meeressäuger erstreckt sich entlang der Pazifikküste Südamerikas von Peru bis Feuerland und entlang der Atlantikküste bis nach Südbrasilien. Dort engagiert sich der Zoo Heidelberg auch für den Schutz der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, indem er die Naturschutzorganisation YAQU PACHA e.V., unterstützt, die sich für den Schutz der Meeressäuger in Südamerika einsetzt.

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Wenn sich alles weiterhin gut entwickelt, darf Robbe Yuna in ein paar Wochen bereits das kleine Robbenbecken auf der Außenanlage erkunden und wird für die Zoobesucher zu sehen sein. "Junge Mähnenrobben können noch nicht schwimmen oder tauchen", erklärt Manuel Stumpf. "Das müssen sie erst nach und nach lernen." Das kleine Becken, in dem schon viele junge Robben schwimmen gelernt haben, ist dazu gut geeignet, denn es ist nicht allzu tief. Der kleinen Yuna bei ihren ersten Schwimmversuchen zuzuschauen wird sicherlich ein besonderes Erlebnis für die Zoogäste sein – egal ob jung oder alt.

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