Blühendes Beet

Diese Stauden wachsen im Gebäudeschatten

Blüten für Insekten und fürs Auge: Stauden machen sich gut im Garten und im Hinterhof. Welche sich eignen, wenn Sie nur Platz für ein schattiges Beet neben der Hauswand haben.

15.05.2024 UPDATE: 15.05.2024 08:08 Uhr 1 Minute, 20 Sekunden
Blühende Vielfalt im Schatten: Dieser schöne Wald-Geissbart (Aruncus dioicus) ist nur eine vieler Stauden, die auch im Schatten gedeihen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn​

Sie wünschen sich ein blühendes Staudenbeet, haben dafür aber nur einen Standort im Schatten Ihres Hauses zur Verfügung? Keine Sorge: Es gibt auch Stauden, die im Schatten gedeihen, informiert die Stiftung für Mensch und Umwelt. 

Ihre Pflanzideen für Bereiche im Gebäudeschatten und für nährstoffreiches Substrat wie lehmigen Sand plus Kompost: die Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicatum), die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) und der Hohe Wald-Geißbart (Aruncus dioicus), der von Juni bis Juli blüht.

Im Gebäudeschatten und als Unterpflanzung

Außerdem laut der Stiftung geeignet: die Dichter-Narzisse (Narcissus poeticus), die weiße Blütenblätter hat, und, so schreibt es etwa die Uni Wien auf ihrer Webseite, stark und angenehm duftet, und die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris), die auch Sauerdorn genannt wird. Die Große Sterndolde gedeiht ebenfalls im Schatten. Sie wird etwa 50 bis 70 Zentimeter hoch und kann auch als Unterpflanzung etwa für eine Blutpflaume dienen.

Letzteres gilt übrigens auch für den Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa) und das Ausdauernde Silberblatt (Lunaria rediviva), das im Mai und Juni weiße bis zart lila Blüten zeigt.  

Legen Sie ein Staudenbeet an, können Sie laut der Stiftung folgendermaßen vorgehen:

1.    Boden vorbereiten

Bei der Wahl des Standorts darauf achten, dass der Boden ausreichend mit Wasser versorgt wird. Entfernen Sie außerdem bestehenden Aufwuchs, kontrollieren Sie die Fläche auf Wurzelunkräuter und entfernen Sie die durchwurzelte Schicht.

2.    Pflanzensubstrat auftragen

Nutzen Sie dafür Unterboden zum Beispiel aus einer Baugrube, Sand in der Körnung 0-4 Millimeter oder unkrautfreien Füllboden und mischen Sie ihn mit Kompost. Das Verhältnis von Unterboden oder Sand zu Kompost sollte bei eins zu eins oder drei zu zwei liegen. Die Mischung können Sie dann als Substrat einfügen. Diese Schicht sollte mindestens 20 Zentimeter dick sein.

3.    Pflanzen

Saatgut können Sie in Pflanzlücken zwischen bereits gepflanzten Stauden oder flächig ausbringen. Walzen Sie es an oder klopfen Sie es mit einer flachen Schaufel fest. Sie können es auch festtreten. Wichtig, wenn sie junge Stauden einsetzen: Wässern Sie diese Pflanzen regelmäßig, bis sie sicher angewachsen sind.