Plus Nächste Staatspleite droht

Argentinien sucht Weg aus den Schulden

Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas muss mal wieder ihre Schulden restrukturieren. Argentinien steckt seit Jahren in der Rezession, die Corona-Pandemie verstärkt die Krise noch. Nehmen die Gläubiger das Angebot nicht an, droht die nächste Staatspleite.

17.04.2020 UPDATE: 17.04.2020 04:38 Uhr 1 Minute, 20 Sekunden
Regierungstreffen
Argentinien befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise. Foto: Esteban Collazo/Presidencia Argentina/dpa

Buenos Aires (dpa) - Angesichts der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt die argentinische Regierung ihren privaten Gläubigern einen Schuldenschnitt vor. Die Zinszahlungen sollen um 37,9 Milliarden US-Dollar oder 62 Prozent gesenkt werden, wie Wirtschaftsminister Martín Guzmán sagte.

Die Schuldenlast selbst soll um 3,6 Milliarden Dollar oder 5,4 Prozent gekürzt werden. Insgesamt

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