Plus Gespräche im Gange

Erster "Cum-Ex"-Strafprozess: Privatbank Warburg will zahlen

Die Bankenvertreter sitzen im Bonner Landgericht in zweiter Reihe - hinter den zwei Angeklagten. Die meiste Zeit hüllen sich die Anwälte der Finanzwelt in Schweigen, wenn über die "Cum-Ex"-Finanzgeschäfte gesprochen wird. Doch nun gibt es eine Wortmeldung.

11.12.2019 UPDATE: 11.12.2019 13:43 Uhr 1 Minute, 45 Sekunden
«Cum-Ex»
Im Zusammenhang mit den hoch umstrittenenen Cum-Ex-Geschäften an der Börse deutet die Privatbank M.M. Warburg an, sich schnell mit den Behörden einigen zu wollen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Bonn (dpa) - Die Hamburger Privatbank M. M. Warburg hat wegen ihrer Verwicklung in "Cum-Ex"-Steuerdeals zu Lasten der Staatskasse angekündigt, Geld an den Fiskus zahlen zu wollen.

Man führe seit längerem Gespräche mit den Finanzbehörden, damit "alle mit diesen Geschäften erzielten Gewinne unverzüglich an den Fiskus ausgekehrt werden", sagte der Anwalt der Bank, Christian Jehke, vor

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