Baden-Württemberg

Untersuchung zeigt Sicherheitslücken bei Hochschul-IT

Es sei zwar bisher nicht zu konkreten Hacker-Angriffen gekommen, aber sie hätten die Lücken nutzen können.

20.01.2023 UPDATE: 20.01.2023 11:35 Uhr 41 Sekunden
Cyberattacken
Auf dem Bildschirm eines Laptops ist ein Binärcode zu sehen.

Stuttgart. (dpa/lsw) Die IT-Infrastruktur der Universitäten Tübingen und Stuttgart soll einem Medienbericht zufolge zum Teil erhebliche Sicherheitslücken aufweisen. Es sei zwar nicht zu konkreten Hacker-Angriffen gekommen, aber Hacker hätten die Lücken nutzen können, um Daten zu stehlen, berichtete die Wochenzeitung "Die Zeit". Dem SWR sagte die Verfasserin des Berichts, nur in Düsseldorf habe man noch eine größere Lücke gefunden als in Tübingen. Die Hochschule bestätigte den Vorfall am Freitag.

Im betreffenden Fall sei es um eine externe Webseite mit Informationen zu einem schon beendeten Gemeinschaftsprojekt der Universität mit einer externen Einrichtung gegangen, teilte die Uni mit. Personenbezogene Daten seien nicht betroffen gewesen, die Seite sei sofort vom Netz genommen worden. Bei der Uni Stuttgart gab es dem Bericht zufolge einen Webmailer, der nicht ausreichend geschützt war. Auch dort sei die Systemlücke geschlossen worden.

Hackerangriffe auf Hochschulen kommen immer wieder vor, so unter anderem im vergangenen November auf die Hochschule Heilbronn. Dabei hatte das Rechenzentrum der Hochschule "unübliche Aktivitäten" im Netzwerk festgestellt und die Institution vorübergehend vollständig vom Netz genommen.

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