Hintergrund - Leopoldina

14.04.2020 UPDATE: 14.04.2020 06:00 Uhr 1 Minute, 47 Sekunden

Die Leopoldina-Arbeitsgruppe

Die 26-köpfige Gruppe, die am Ostermontag für die Wissenschafts-Akademie Leopoldina die 19-seitige Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie vorgelegt hatte ("Die Krise nachhaltig überwinden"), hat sich dieses Mal ausdrücklich auf die "psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte" konzentriert. Entsprechend war die Gruppe zusammengesetzt: Psychologen, Ökonomen, Historiker und Bildungswissenschaftler sind stark vertreten, während medizinische Expertise eher weniger gefragt war.

Virologen und Epidemiologen hatten für die Leopoldina bereits zuvor in zwei ausführlichen Stellungnahmen Position bezogen. In diesen ging es um "Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten" (21. März) und um "Gesundheitsrelevante Maßnahmen" (3. April).

Die Wissenschaftler im Überblick:

> Prof. Dr. Dirk Brockmann, Physiker, Institut für Theoretische Biologie, Humboldt-Universität Berlin

> Prof. Dr. Horst Dreier, Jurist, Lehrstuhl für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Würzburg

> Prof. Dr. Lars Feld, Ökonom, Vorsitzender der "Wirtschaftsweisen", Walter Eucken Institut und Universität Freiburg im Breisgau

> Prof. Dr. Klaus Fiedler, Psychologe, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg

> Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Mikrobiologin, ehem. Vizepräsidentin der Leopoldina, Humboldt-Universität Berlin

> Prof. Dr. Clemens Fuest, Ökonom, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München

> Prof. Dr. Peter ...