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Hintergrund Universitätsbibliothek Heidelberg

12.02.2023 UPDATE: 11.02.2023 06:00 Uhr 40 Sekunden

> Die Universitätsbibliothek (UB) ist die älteste Unibibliothek Deutschlands. Das Gebäude in der Plöck, entworfen von dem Architekten Josef Durm, wurde 1905 der Nutzung übergeben, die Geschichte der UB reicht aber ins späte 14. und frühe 15. Jahrhundert zurück, als in der Universität drei Bibliotheken entstanden: die Büchersammlung der Artistenfakultät, die der höheren Fakultäten und die der Stiftskirche (Heiliggeistkirche). Seit 1978 gibt es im Neuenheimer Feld auch eine Zweigstelle der UB. Die Hauptstelle in der Altstadt wird seit 2009 saniert, voraussichtlich in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

> Aufgabe der UB ist es, Studierende, Forschende sowie Einwohner der Stadt und Region umfassend mit Literatur und Informationen zu versorgen. In ihrem Besitz sind rund 3,2 Millionen Bücher und Zeitschriften, über 500.000 Datenträger wie Mikrofilme, Videos und DVDs sowie rund 6900 Handschriften. Die Bibliothek zählt circa 43.500 aktive Benutzer und verbucht jährlich rund eine Million Ausleihen.

> Der Lesesaal in der Hauptstelle bietet rund 1000 Sitzplätze. Insgesamt finden sich in der Plöck rund 1200 Lernplätze. In der Zweigstelle im Neuenheimer Feld gibt es 317 Lese- und Arbeitsplätze. lka