Ba: "Bin nicht hier, um ein Held zu sein"

Bei seinem ersten Interview für seinen neuen Arbeitgeber gibt sich Hoffenheims ehemaliger Stürmer sehr galant        

31.01.2011 UPDATE: 31.01.2011 10:53 Uhr 1 Minute, 50 Sekunden
Ba: "Bin nicht hier, um ein Held zu sein"

Bei seinem ersten Interview für seinen neuen Arbeitgeber gibt sich Hoffenheims ehemaliger Stürmer sehr galant

 

 

 

Es klingt fast wie Hohn und Spott, wenn man sich die Umstände, unter denen Bas Wechsel letztlich zustande kam, betrachtet. Der TSG blieb nach dem Arbeitsstreik und dem nicht bestandenen Medizin-Check bei Stoke City fast keine andere Wahl mehr, wollte man Ba nicht für viele Millionen Euro und einen riskierten Marktwertverlust bis zum Saisonende auf die Tribüne setzen. Es wäre keine adäquate Lösung gewesen, im Spar-Konzept von Dietmar Hopp und der TSG.

Nun ist Hoffenheim sein Sorgenkind an den Letzten der englischen Premier League los geworden. Und dessen Herz scheint, obwohl er kurz vor einem Wechsel zu Stoke City stand, immer für West Ham geschlagen zu haben. "Ich hatte nie an einen anderen Klub gedacht. Als ich hörte, dass West Ham Interesse an mir hat, war ich glücklich, weil es ein großer Klub ist." Immerhin gab sich Ba im englischen Abstiegskampf bescheiden. "Ich bin nicht hier, um ein Held zu sein. Ich hoffe, dass ich West Ham oben halten kann. Wenn West Ham oben bleibt werde nicht ich ein Held sein, sondern das ganze Team."

Dass seine körperliche Verfassung, aufgrund derer West Ham ihn zuletzt noch nicht einmal für rund eine Million Euro gegen Invalidität versichern wollte, beim Unterfangen Klassenerhalt zum Problem werden könnte, findet Demba Ba nicht: "Jeder spricht von einem Problem, aber die Hinrunde war wirklich gut, ohne große Probleme." Offenbar sehen Hoffenheim und West Ham das anders. Nach Informationen der RNZ überweist West Ham vorerst lediglich zwei Millionen Euro an Hoffenheim. Erst, wenn Ba ...

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