Wilhelmsfeld

Jugendliche rasten in Karts durch Slalom

ASC richtete "Peter-Jörder-Gedächtnislauf" aus. Zwei Fahrer aus Wilhelmsfeld gingen an den Start.

06.08.2022 UPDATE: 06.08.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 32 Sekunden
Nicht nur aufs Tempo kam es beim Kartfahren vor der Odenwaldhalle an – sondern auch auf das fahrerische Können der Teilnehmer im Slalomparcours. Foto: Alex

Wilhelmsfeld. (ths) Der frisch gekürte Schultes Tobias Dangel bekannte sich bei seinem Premierenbesuch des Jugendkart-Slaloms des örtlichen Automobil-Sport-Club (ASC) als Fan der kleinen Boliden, bei denen nicht nur das Tempo, sondern auch die sichere Beherrschung des Sportgeräts im Vordergrund steht.

Dangel zeigte sich gerade bei der Siegerehrung des auch "Peter-Jörder-Gedächtnislauf" genannten Rennens – benannt nach dem einstigen Vorsitzenden – hellauf begeistert vom Können der einzelnen Athleten. Gemeinsam mit dem langjährigen Jugendkart-Beauftragten des ADAC Nordbaden, Kai Russell, zeichnete Dangel diese aus. Gerade die Finalläufe entwickelten sich zu einer wahren Hitzeschlacht. Hierbei setzte sich bei den K1-Jahrgängen der Jüngsten unter den 23 Teilnehmern Louis Wölfelschneider vom AMC Reilingen vor Vereinskameradin Magdalena Terlinden und Rafael Böhm vom MSC Altenbach durch.

In der K2-Klasse hatte am Ende Thiederik Terlinden – ebenfalls vom AMC Reilingen – die Nase vorn. In der K3-Klasse triumphierte Robin Böhm vom MSC Altenbach, in der K4-Klasse Loris D’Antoni vom gleichen Verein und bei den Ältesten, dem K5-Jahrgang, Sebastian Brandl vom MSC Walldürn.

Für die Wilhelmsfelder starteten zum Leidwesen des Vorsitzenden Rudolf Klapdohr nur noch zwei Fahrer, weil "sich niemand mehr weiterhin wie in den Jahren zuvor zur Verfügung stellte". So belegte der neunjährige Matheo Petsanis Romero bei den Kleinsten einen hervorragenden zehnten Platz und steht in seiner ersten Saison immerhin auf Platz Elf bei der Nordbadischen ADAC-Meisterschaft im Kartslalom. Der angehende Viertklässler aus Mannheim-Vogelstang gilt für den Vorsitzenden als "neues Riesentalent bei uns".

Zu jenen zählt verstärkt der 17-jährige Tyler Hebenstreit aus Fürth. Er streifte zum Entsetzen der Verantwortlichen im ersten Wertungslauf eine Pylone, die umfiel und auf seinem Zeitkonto für zwei Strafsekunden sorgte. Somit erreichte er bei seinem Heimlauf zwar nur den fünften Platz von 14 Teilnehmern, feierte aber im Anschluss trotzdem ausgelassen seinen Vizetitel bei den nordbadischen ADAC-Meisterschaften. "Jetzt will ich beim ADAC-Rallye-Cup auftrumpfen", meinte der angehende Kfz-Mechatroniker zu seinem Erfolg. Er will zusätzlich dazu seinen Führerschein "bauen".

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Klapdohr, der 1980 auf dem Kleinkraftrad selbst zu deutschen Meisterehren kam, hörte dieses Zukunftskonzept gerne und bedankte sich bei den vielen helfenden Händen, die die 99 Teilnehmer versorgten. Stellvertretend nannte er das Zeitnahme-Team um Oliver Schmitt und die beiden Streckensprecher Klaus Emig und Werner Hertel. Auch Klaus Oelschläger gehörte dazu. Klapdohr dankte neben dem Sanitätsdienst auch dem Bürgermeister, der den neuen ADAC-Meister Rafael Böhm aus Altenbach besonders würdigte. Jener ließ sich übrigens diesen Titel trotz seines dritten Platzes beim aktuellen Rennen nicht mehr nehmen.

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