Malsch

Verunglückter Segelflieger ist verstorben

Bereits am Mittwoch nach dem Absturz bei Malsch erlag der Pilot seinen Verletzungen.

20.05.2024 UPDATE: 07.06.2024 19:15 Uhr 2 Minuten, 54 Sekunden
Ein Segelflugzeug stürzte im Mai in den Wald bei Malsch. Der Pilot ist verstorben, wie nun bekannt wurde. Foto: Priebe

Malsch. (kbw) Der 52-jährige Segelflieger, der am Pfingstmontag unweit des Malscher Flugplatzes verunglückte, ist tot. Wie das Polizeipräsidium Mannheim jetzt erst auf Nachfrage mitteilte, erlag er schon am Mittwoch nach dem Absturz seinen Verletzungen.

Aus bisher unklaren Gründen war der Mann mit seinem Flugzeug in ein nahe gelegenes Waldstück gestürzt. Gestartet war er am Flugplatz, wo die Flugsportgemeinschaft Letzenberg Malsch ihr Frühjahrsfliegen abhielt. Wie Vorsitzender Michael Kuhn mitteilte, war der verunglückte Pilot nicht Mitglied des Vereins, sondern gehörte dem Luftsportverein in Bruchsal an.

Kurz nach dem Start habe er offenbar aber Probleme gehabt, mit seinem Segelflieger an Höhe zu gewinnen, hieß es nach dem Unglück von der Polizei. Nachdem er den Landeanflug eingeleitet hatte, sei beobachtet worden, wie er in einer Kurve plötzlich an Höhe verlor und in das nahe gelegene Waldstück stürzte. Der Unfall ereignete sich demnach um 12.14 Uhr.

Vom Flugplatz aus erreichten Ersthelfer und ein Notarzt die Unglücksstelle als Erstes und kümmerten sich um den Piloten. Feuerwehrleuten aus Malsch gelang es, ihn aus dem schwer zugänglichen Dickicht zu bergen, teilweise mussten sie sich mit einer Motorsäge den Weg freischneiden.

Der 52-Jährige wurde dann mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht, zu jener Zeit war bereits von lebensbedrohlichen Verletzungen die Rede. Die Ermittlungen zu dem Absturz übernahm die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

Update: Freitag, 7. Juni 2024, 19.17 Uhr


Foto: PR Video

Ursache für Segelflugzeug-Absturz weiter unklar

Malsch. (kbw) Das Polizeipräsidium Mannheim hat Details zum Absturz eines Segelfliegers bei Malsch bekanntgegeben. Beim Piloten handelte es sich demnach um einen 52-Jährigen, der am Pfingstmontag vom Malscher Flugplatz aus gestartet war. Kurz nach dem Start habe er offenbar aber Probleme gehabt, mit seinem Segelflieger an Höhe zu gewinnen. Nachdem er den Landeanflug eingeleitet hatte, sei beobachtet worden, wie er in einer Kurve plötzlich an Höhe verlor und in ein nahegelegenes Waldstück stürzte. Der Unfall ereignete sich um 12.14 Uhr.

Wie berichtet, fand zu jener Zeit am Flugplatz eine Veranstaltung statt. Von dort erreichten Ersthelfer die Unglücksstelle und kümmerten sich um den Piloten. Feuerwehrleuten aus Malsch gelang es, ihn zu bergen, er wurde dann mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Wie die Polizei mitteilte, sind die Verletzungen nach aktuellem Kenntnisstand lebensbedrohlich. Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes dauerten an.

Update: Dienstag, 21. Mai 2024, 18.11 Uhr


Foto: PR-Video

Abgestürzter Segelflieger erlitt lebensbedrohliche Verletzungen

Von Konrad Bülow und dpa

Malsch. Die Hilfe kam schnell: Als die Freiwillige Feuerwehr Malsch am Pfingstmontag mit einem Einsatztrupp die Stelle im Wald erreichte, an der um 12.15 Uhr ein Segelflugzeug abgestürzt war, kümmerten sich bereits ein Notarzt und Ersthelfer des Roten Kreuzes um den Piloten. So schildert es Kommandant Michael Würth: "Die Helfer kamen vom Segelflugplatz, dort fand zu der Zeit ein Wettbewerb statt."

Die Feuerwehrleute aus dem Weinort hätten sich dann darauf konzentriert, den Abtransport vorzubereiten. Der Verletzte wurde später mit einem Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik gebracht. Am Abend heißt es vonseiten der Polizei, dass der 52 Jahre alte Mann sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinde. Laut dpa-Informationen flog er alleine. 

Ganz einfach sei der Einsatz nicht gewesen, sagte Würth: Der Flieger stürzte zehn Meter von einem Trampelpfad entfernt ins Dickicht. Da die Malscher Feuerwehrleute diesen Weg kennen, waren sie schnell am Ort des Geschehens. Um den Piloten abtransportieren zu können, mussten sie sich mit einer Motorsäge den Weg freischneiden. Das Absturzopfer hätten sie dann mit einer Trage geborgen und dem Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz sei nach etwa 90 Minuten für die Feuerwehr beendet gewesen.

Zur Ursache des Absturzes gebe es noch keine Erkenntnisse, sagte ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Mannheim. Am Abend gaben die Ermittler bekannt, dass der Segelflieger beim Start in Malsch Probleme hatte, Höhe zu gewinnen. Nachdem er den Landeanflug eingeleitet hatte, konnte beobachtet werden, wie er in einer Kurve plötzlich an Höhe verlor. Dann sei er in das nahegelegene Waldstück gestürzt.

Kriminalpolizei und BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ermittelten vor Ort.

Update: Montag, 20. Mai 2024, 20.49 Uhr


Segelflieger abgestürzt - Pilot verletzt

Malsch. (pol/make/dpa) Bei Malsch ist am Montagmittag ein Segeflugzeug in einem Waldgebiet abgestürzt. Das meldet die Polizei.

Der Pilot war aus zunächst unbekannten Gründen mit dem Flugzeug verunglückt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Wie schwer er verletzt wurde und ob er in Lebensgefahr schwebt, war zunächst unklar. 

Der Mann saß alleine in dem Flugzeug. Er wurde den Angaben zufolge mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Ob der Mann mit dem Flugzeug vom nahe gelegenen Segelflugplatz gestartet war, blieb ebenfalls zunächst unklar.

Das Ganze geschah gegen 12.15 Uhr westlich des Segelflugplatzes Malsch. Ein Großaufgebot von Rettungskräften ist im Einsatz. 

Update: Montag, 20. Mai 2024, 16.25 Uhr