Neckar-Odenwald-Kreis

Mit den Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr

Im Wald sind wichtige Verhaltensregeln einzuhalten.. Dieses dienen auch zur Vorbeugung gegen eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest.

15.06.2022 UPDATE: 17.06.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 45 Sekunden

Symbolfoto: dpa

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu/mlr) Ein heißes Wochenende steht der Region bevor. Die Quecksilbersäule, die in den vergangenen Tagen bereits stetig wuchs, wird den Wetterprognosen zufolge ab Samstag die 30-Grad-Marke deutlich überschreiten. Der wenige Regen, der in letzter Zeit gefallen ist, reicht für eine tiefe Durchfeuchtung der Böden bei Weitem nicht aus. So steigt mit den Temperaturen auch wieder die Waldbrandgefahr. Aber auch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest erfordert beim Besuch der heimischen Wälder die Beachtung einiger wichtiger Verhaltensregeln.

"Alle, die den Wald in den nächsten Tagen zum Abkühlen und Entspannen besuchen, sollten nur ausgewiesene Grillstellen benutzen. Offenes Feuer und Rauchen sind tabu!", mahnt Minister Peter Hauk. Mit Blick auf die Afrikanische Schweinepest, die vor wenigen Wochen auch Baden-Württemberg erreicht hat, appelliert der hiesige Wahlkreisabgeordnete, Speisereste auf keinen Fall in die Landschaft und in den Wald zu werfen.

Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, ein aus dem Ruder gelaufenes Grillfeuer oder herumliegende Glasscherben, die das Sonnenlicht wie ein Brennglas bündeln, können verheerende Folgen haben. Ausgetrocknete Bodenvegetation oder Reisig in den Wäldern können schnell Feuer fangen. Besonders gefährlich ist dabei der Funkenflug, der offenes Feuer in der freien Natur zum unkalkulierbaren Risiko macht. Aus diesem Grund gilt in allen Wäldern von Anfang März bis Ende Oktober ein generelles Rauchverbot, und das Grillen ist nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Eigene Grills dürfen dort nicht benutzt werden. Je nach örtlicher Situation können die vor Ort zuständigen Forstbehörden das Grillen auch vollständig verbieten.

Wenn im Wald ein Feuer ausgebrochen ist, gilt es vor allem, Ruhe zu bewahren, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Sobald man außerhalb der Gefahrenzone ist, sollte umgehend unter 112 die Leitstelle kontaktiert und über folgende Punkte informiert werden:

> Wo brennt es? – genaue Ortsangabe, markante Geländepunkte (großer Baum, Wiese oder Felsen), Brandausmaß?

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> Was ...

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