Bürgermeisterwahl Hirschhorn

Oliver Berthold: Keine steigende Grundsteuer trotz Investitionen

Oliver Berthold, Martin Hölz und Thomas Wilken sind die drei Bewerber auf das Amt des Rathaus-Chefs in Hirschhorn. Die RNZ-Redaktion stellte ihnen Fragen.

24.06.2022 UPDATE: 24.06.2022 09:50 Uhr 4 Minuten, 32 Sekunden

Das Rathaus in Hirschhorn. Archivfotos: Martina Birkelbach

Interview
Interview
Oliver Berthold
Amtsinhaber Oliver Berthold kandidiert erneut.

Von Felix Hüll

Hirschhorn. Am Sonntag, 3. Juli, wählen die Hirschhörner ihren Bürgermeister. Die Wahllokale öffnen von acht bis 18 Uhr; allerdings läuft längst die Briefwahl. Von den (Stand gestern) 2 735 Wahlberechtigten haben bereits 559 Briefwahl beantragt. Wie viele davon bereits ihre Wahlbriefe abgegeben haben, ist unbekannt, da dies im Rathaus vor dem Wahltag nicht gezählt wird. Nach der Auszählung ist am 3. Juli in der öffentlich zugänglichen Mark-Twain-Stube des Hirschhorner Bürgerhauses eine Projektion vorgesehen, bei der aktuell die Ergebnisse eingestellt werden. Der Wahlausschuss tritt erst am Montag nach der Wahl, 4. Juli, um 18 Uhr in der Mark-Twain-Stube zusammen, um das vorläufige amtliche Wahlergebnis festzustellen. Auch diese Sitzung ist öffentlich. Nach der Kandidatenvorstellung vom 1. Juni mit allen drei Bewerbern beantworten Oliver Berthold, Martin Hölz und Thomas Wilken heute nochmals im direkten Vergleich Fragen der Redaktion Eberbach zu ihren Plänen und zu ihrer Person. Im Gespräch mit Kandidat und Amtsinhaber Oliver Berthold.

Für welche zwei Vorhaben machen Sie zuerst in den jeweils zuständigen Gremien das Geld locker? Um welche Summen handelt es sich dabei?

Zum einen wäre da eine Freizeitmöglichkeit für Jugendliche. Für die Altersgruppe ab Verlassen des Kindergartens bis zur Volljährigkeit bietet Hirschhorn den Jugendlichen zwar eine Vielzahl von Vereinsaktivitäten, von städtischer Seite sind hier allerdings nur Bolzplätze und ein paar Basketballplätze vorhanden. Über den Beitritt zur IGO vor wenigen Wochen haben wir nun endlich die Möglichkeit, EU-Fördermittel zu erhalten (die Förderperioden gehen immer sechs Jahre). Was es genau wird und wie viel es kosten wird, müssen wir mit den Jugendlichen klären. Der Magistrat beschäftigt sich schon mit geeigneten Standorten.

Auch wenn das Gebäude des Kulturzentrums, das in der alten Schule in Ersheim entstehen soll, dem Kreis gehört, so müssen wir uns vermutlich am Umbau finanziell beteiligen. Hier wird die StaVo Vorschläge erhalten, über die sie entscheiden kann. Die finanzielle Dimension ergibt sich dann daraus, ob es für die Vereine und die Politik reicht, die Räumlichkeiten nur etwas aufzuhübschen, oder ob eine grundhafte Sanierung gewünscht ist. Bei der Renovierung können gegebenenfalls auch die künftigen Nutzer unterstützen.

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Was kann sich Hirschhorn in den nächsten sechs Jahren leisten – und wie genau finanzieren Sie das/wen alles brauchen Sie dazu?

Wir leben in Hirschhorn quasi von der ...

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