Walldürn

"Strohbären" sorgten in der Innenstadt für gute Laune

Beim traditionellen "Strohbärentreiben" der Kolpingsfamilie Walldürn wurden wieder Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

13.02.2024 UPDATE: 12.02.2024 18:33 Uhr 1 Minute, 18 Sekunden
Begleitet von zahlreichen „Klohns“, zogen die „Strohbären“ der Kolpingsfamilie Walldürn am Montagvormittag durch die Innenstadt und sammelten „Schwarzen Hawwer“ für einen guten Zweck. Foto: Bernd Stieglmeier

Walldürn. (Sti.) Traditionsgemäß am Rosenmontag zogen wieder die "Dürmer Strohbären" der Kolpingsfamilie Walldürn mit ihren Treibern und den sie begleitenden Musikern und Dürmer "Klohns" durch die Straßen der Walldürner Innenstadt. Dort sammelten sie "Schwarzen Hawwer", der auch dieses Jahr wieder einem karitativ-sozialen Zweck zugute kommen wird. Nach dem sehr zeitaufwendigen, rund zweieinhalbstündigen Einbinden der vier Strohbären (Leon Arndt, Rüdiger Meder, Benedikt Kreis und Tom Schinnagel) mit Haferstroh im alten Getränkelager Löhr in der Klosterstraße ging es dann auch bald los.

Auf ihrem dreistündigen Weg durch die Innenstadt wurden die „Strohbären“ auch wieder musikalisch begleitet. Foto: Bernd Stieglmeier

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung machten sich rund 150 Narren mit "Strohbären", Treibern (Bruno Frauenkron, Nikolai Kehl, Klaus Keller, Nikolai Kehl und Peter Mackert), Musikern und Dürmer "Klohns" bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen in bester närrischer Stimmung und guter Laune um kurz nach 9 Uhr auf den Weg. Rund drei Stunden zog der Tross durch die Walldürner Innenstadt. Los ging es in der Klosterstraße und dann über den Klosterbuckel, Schmalgasse, Sandgasse zur Miltenberger Straße.

Ein längerer Zwischenstopp wurde im Geriatriezentrum St. Josef eingelegt. Weiter ging es in der Hauptstraße mit einem Zwischenstopp vor dem Walldürner Rathaus, wo Bürgermeister Meikel Dörr alle Teilnehmer willkommen hieß.

Ein weiterer Halt wurde am Sparkassen-Eck eingelegt. Im Kundenservicebereich der Sparkassen-Filiale wurde für musikalische Unterhaltung gesorgt. Auch der Volksbank Franken statteten die Narren einen Besuch ab, bevor sie sich durch die Adolf-Kolping-Straße und die Oberer Vorstadtstraße wieder auf den Weg zurück zum Ausgangspunkt in der Klosterstraße machten.

Anlässlich des närrischen "Strohbären"-Treibens durch die Straßen der Innenstadt veranstalteten die beiden Walldürner Geldinstitute – die Sparkasse Neckartal-Odenwald und die Volksbank Franken – jeweils eine kleine "Faschenaachts-Fete".

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Wie in jedem Jahr kamen natürlich auch die Autofahrer, die am Montagmorgen durch die Straßen der Walldürner Innenstadt fuhren, nicht umhin, der Strohbärengruppe der Kolpingfamilie Walldürn den geforderten Wegzoll in Form einer "Schwarze-Hawwer"-Spende zu entrichten, um die Fahrt durch die Innenstadt fortsetzen zu können. Ein Wegzoll, der von den meisten Autofahrern angesichts des karitativen Spendenzwecks nur allzu gerne entrichtet wurde.

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