Nur bei den rund 50 E-Rollern des irischen Anbieters "Zeus", die es seit Juni in der Stadt gibt, wird gänzlich aufs Einsammeln verzichtet: "Wir haben austauschbare Batterien – deshalb müssen wir die Roller nicht bewegen. Und das ist auch besser für die Umwelt", berichtet der Geschäftsführer von "Zeus" auf RNZ-Anfrage. Die Akkus werden also vor Ort, direkt da, wo ein Roller steht, ausgetauscht.

Bei den anderen drei Anbietern werden die Roller nachts mit einem Van eingesammelt – noch. Denn alle drei arbeiten an Lösungen, den Akkuladeprozess umweltfreundlicher zu gestalten. So heißt es etwa von "Tier": "Wir haben unterschiedliche Scootermodelle – das Modell, das in Heidelberg eingesetzt wird, wird nachts mit Vans eingesammelt. Die neuen Modelle werden nicht mehr eingesammelt, sondern vor Ort die Akkus ausgetauscht. Dazu nutzen wir Elektroautos und Lastenräder."

Auch von "Bird" heißt es: "In Städten in ganz Europa setzt Bird für das Einsammeln auf umweltfreundliche Fahrzeuge – von Elektro-Vans bis hin zu Lastenfahrrädern." In Heidelberg werden derzeit noch Kleintransporter für die Abholung eingesetzt – jedoch gleicht "Bird" die dadurch entstehenden Treibhausemissionen aus – "bis wir vollständig auf elektrische und nichtmotorisierte Fahrzeuge umgestiegen sind".

Und auch von "Lime" aus Berlin heißt es dazu: "Wir planen, in naher Zukunft die gesamte Flotte schrittweise auf Elektrofahrzeuge umzustellen, um das Einsammeln und Verteilen der E-Scooter dann emissionsfrei abzuwickeln. Die entstehenden Emissionen kompensieren wir aber durch CO2-Zertifikate entsprechend."

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