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Woelki bezeichnet Flüchtlingskompromiss als "Skandal"

Köln (dpa) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat die von SPD und CDU/CSU beschlossene Nachzugsregelung für Flüchtlinge als "Skandal" bezeichnet. "Ich halte diesen Kompromiss für nicht gelungen", sagte der Chef des größten deutschen Bistums der "Kölnischen Rundschau". "Aus christlicher Perspektive halte ich ihn sogar für einen Skandal." Die Regelung werde großes menschliches Elend nach sich ziehen: "Wenn ich mir vorstelle, dass Kinder dabei sind, die ihre Eltern erst dann wiedersehen dürfen, wenn sie erwachsen sind, dann finde ich das skandalös."

02.02.2018 UPDATE: 02.02.2018 11:53 Uhr 20 Sekunden

Köln (dpa) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat die von SPD und CDU/CSU beschlossene Nachzugsregelung für Flüchtlinge als "Skandal" bezeichnet. "Ich halte diesen Kompromiss für nicht gelungen", sagte der Chef des größten deutschen Bistums der "Kölnischen Rundschau". "Aus christlicher Perspektive halte ich ihn sogar für einen Skandal." Die Regelung werde großes menschliches Elend nach sich

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