krs-Epp-Schokobaeume-Extra

02.07.2024 UPDATE: 01.07.2024 04:00 Uhr 42 Sekunden

> "Plant for the Planet" nennt sich eine private Umwelt-Initiative der Unternehmerfamilie Finkbeiner, die 2007 in eine Stiftung mündete. Ausgangspunkt war die Idee der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, die sich in ihrer Heimat Kenia 2006 dafür eingesetzt hatte, dass Menschen in aller Welt Bäume pflanzen. 2007 startete das Umweltprogramm der Vereinten Nationen eine Kampagne "Plant for the Planet".

Zur Unterstützung dieser Kampagne stellte Fritjof Finkbeiner mit der von ihm gegründeten Global Marshall Plan Foundation 2007 Gelder und eine Webseite zur Verfügung. Finkbeiners damals neunjähriger Sohn Felix engagierte sich an der Munich International School in Starnberg-Buchhof in einer Kampagne mit Flugblättern, um diese Aktion an vielen Schulen bekannter zu machen. An der Schule wurde zudem ein Baum gepflanzt. In der Folge entstanden verschiedene Aktionen – immer mit dem Ziel von Aufforstungen zum Abwenden der globalen Erwärmung.

2011 entstand in Bayern die "Plant for the Planet Foundation", in deren Rahmen auch die Eppelheimer Schokoladenaktion ablief. In den Medien "Die Zeit" und "Stern" erschienen 2021 kritische Berichte über die Pflanzprogramme und deren Darstellung. In Folge dieser Berichterstattung verlor "Plant for the Planet" Kooperationspartner und Unterstützer, die aber teils nach internen Änderungen in der Stiftung wieder zurückkehrten.