Pezzaiuoli - Braafheid hat "sehr gut gespielt"

Sein Debüt für die TSG hat sich Edson Braafheid anders vorgestellt - nach nur sechs Minuten war es zu Ende    

06.02.2011 UPDATE: 06.02.2011 13:18 Uhr 1 Minute, 9 Sekunden
Pezzaiuoli - Braafheid hat "sehr gut gespielt"

Sein Debüt für die TSG hat sich Edson Braafheid anders vorgestellt - nach nur sechs Minuten war es zu Ende

 

 

Er war die unglückliche Figur im heißen badisch-pfälzischen Derby zwischen Kaiserlautern und Hoffenheim: Edson Braafheid. Der niederländische Linksfuß feierte in der 73. Minute sein Debüt im Trikot der Kraichgauer, wurde für Ibisevic eingewechselt. Doch in der hitzigen Partie konnte er sich nicht lange beweisen. Nach einem Gerangel mit Lauterns Tiffert verlor Braafheid die Nerven und trat am Boden liegend nach. Nur sechs Minuten dauerte sein Einsatz, ehe Braafheid für seine Aktion mit Rot vom Platz musste.

 

Trainer Marco Pezzaiuoli nimmt seinen Spieler in Schutz: "Aufs sportliche bezogen hat er bis dahin ein sehr gutes Spiel gemacht." Braafheid sollte im Mittelfeld für mehr Stabilität sorgen. Pezzaiuoli: "Er war unheimlich ballsicher, wenig Ballverluste und hat etwas Ruhe in unser Spiel gebracht." Doch diese Ruhe hatte der Holländer selbst offenbar nicht, ließ sich von Tiffert provozieren. Nach dem Spiel sagte Pezzaiuoli zu der Szene, die zur Tätlichkeit führte: "Ich habe nur gesehen, dass eine Hand zu seinem linken Unterschenkel ging."

Manager Ernst Tanner schlägt in die selbe Kerbe: "Ich habe nur gesehen, dass der Tiffert das ganze Spiel provoziert hat. Ich habe das Verhalten über das ganze Spiel beim Schiedsrichter moniert. Er hat leider nicht darauf reagiert und dann kommt es leider zu solchen Vorfällen." 

Der mutmaßliche Provokateur, Lauterns Tiffert, stand Braafheid ebenfalls zur Seite: "Ein normales Gehakel, höchstens eine Gelb-Situation. Ich habe ihn auch erwischt und er wollte mir bestimmt nicht das Bein brechen."

Manager Ernst Tanner behielt sich nach dem Spiel eine interne Strafe gegen Braafheid vor: "Wir werden es uns ganz ruhig am Fernseher anschauen und dann überlegen, ob wir etwas machen." Schließlich muss die TSG auch noch das Urteil des DFB über eine Sperre von Braafheid abwarten.

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