Heilbronn

Das "kleine Zebra" sorgt für mehr Sicherheit

Polizei schult ABC-Schützen bei der Aktion "Sicherer Schulweg".

21.09.2022 UPDATE: 21.09.2022 06:00 Uhr 59 Sekunden
Mit einem Gurtschlitten wurde den Kindern anschaulich demonstriert, wie wichtig es ist, sich im Auto immer anzugurten und den Kindersitz zu benutzen. Foto: Polizei

Heilbronn. (rnz) Zum Beginn des neuen Schuljahrs hat das Polizeipräsidium Heilbronn gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Heilbronn zwei Präventionsveranstaltungen für die künftigen ABC-Schützen in Heilbronn und in Zaberfeld organisiert.

In der städtischen Kindertagesstätte in der John-F.-Kennedy-Straße in Heilbronn und der evangelischen Kindertagesstätte Regenbogen in Zaberfeld konnten die interessierten Vorschüler das Mitspieltheater "Das kleine Zebra" erleben. Sie waren aktiv in das Theaterstück einbezogen und halfen dem Zebra, gemeinsam mit einem echten Polizisten, den Weg zurück in den Zirkus zu finden. Spielerisch vertieften sie hierbei ihre Fähigkeiten im Straßenverkehr.

Im Anschluss an das Zebra-Theater wurde den Kindern mit einem Gurtschlitten anschaulich demonstriert, wie wichtig es ist, sich immer im Auto anzugurten und den Kindersitz zu benutzen. Zudem erarbeiteten die Kinder gemeinsam mit den Polizeibeamten spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr anhand eines interaktiven Wimmelbilds. Auch das genaue Begutachten eines Streifenwagens durfte natürlich im Programm nicht fehlen.

Alle Kinder erhielten von der Kreisverkehrswacht Heilbronn in Kooperation mit der Dekra auffällige rote Schulanfängermützen, damit sie im Straßenverkehr gut sichtbar sind und sicher ihren Weg zur Schule antreten können.

Im vergangenen Jahr registrierte das Heilbronner Polizeipräsidium 110 (Vorjahr: 123) Verkehrsunfälle, an denen Kinder als Fußgänger oder Radfahrer beteiligt waren. Insgesamt wurden bei Verkehrsunfällen 132 (152) Kinder leicht und 27 (25) schwer verletzt. 2021 kam erfreulicherweise kein Kind im Straßenverkehr ums Leben. Bei den verletzten Kindern waren 58 (70) als Mitfahrer im Kraftfahrzeug, 33 (37) als Fußgänger und 58 (56) als Radfahrer unterwegs gewesen. Zudem verunglückten sechs (14) Kinder mit Spiel- oder Sportgeräten und, wie bereits 2020 drei Kinder mit Elektrokleinstfahrzeugen.

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