Weihnachtsmarkt Weinheim

Viel Handgemachtes für das Fest

Weihnachtsmarkt ab 1. Dezember an den Adventswochenenden jeweils ab Donnerstag auf dem Marktplatz und in der Rote-Turm-Straße.

23.11.2022 UPDATE: 23.11.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 40 Sekunden
Der Schwerpunkt liegt nun wie gewohnt auf dem Marktplatz, aber es gibt ein paar Veranstaltungstage mehr: Am 1. Dezember startet der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. F.: Kreutzer

Weinheim. (RNZ) Es gibt handgemachten Schmuck aus Holz, aus Glas, aus Perlen, selbstgehäkelte Babykleidung, Liköre und Marmeladen aus Mutters Küche, Öle, Pflegeprodukte und Naturkosmetik, Taschen und Geldbeutel – auch die berühmten selbst gestrickten Socken dürfen nicht fehlen: Der Weinheimer Weihnachtsmarkt – diesmal an den drei letzten Adventswochenenden jeweils schon ab donnerstags geöffnet – ist wieder von individuellen Angeboten aus den passenden Holzbuden geprägt. Es ist an den langen Wochenenden 1. bis 4. Dezember, 8. bis 11. Dezember und 15. bis 18. Dezember auch in Weinheim der erste Weihnachtsmarkt nach Corona. "Wir freuen uns", so die Sprecher der Interessengemeinschaft (IG) Historischer Marktplatz, "dass wir an diesem wunderschönen Platz wieder unsere Gäste empfangen dürfen."

"Wir sind sehr zufrieden, obwohl es dieses Jahr schwieriger war also sonst, genügend gute Anbieter in der Qualität zu finden, die wir uns vorstellen", beschreibt Juan Salazar, der gemeinsam mit seinem Bruder Andres und "Diebsloch"-Wirt Gerald Haas für die IG Marktplatz den Weihnachtsmarkt hauptsächlich organisiert. Über 30 Verkaufsstände sind aber dann doch vertreten, dazu kommen die Gastrohütten vor den Restaurants, die weihnachtliche und regionale Spezialitäten anbieten – und natürlich Punsch und Glühwein.

Allerdings: Von den Plänen, den Weihnachtsmarkt auf den Schlosshof auszuweiten, musste man sich wieder verabschieden. In zwei Jahren Corona-Pause seien auch Standbetreiber verloren gegangen, hat Juan Salazar erfahren müssen.

Auch die Buden-Verkäufer leiden unter Personalmangel. Man hat sich deshalb in Absprache mit der Stadt dafür entschieden, das Weihnachtsmarkt-Geschehen unmittelbar und kompakt auf dem Marktplatz und drumherum zu konzentrieren. Mit Buden bestückt wird daher auch wieder die Rote-Turm-Straße zwischen dem Parkplatz am Roten Turm und dem Marktplatz. Die Straße wird dafür jeweils ab dem späten Nachmittag ab Donnerstag gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet, die Anwohner rund um den Hutplatz können ihre Häuser jeweils erreichen, die Zufahrt wird ausgeschildert.

Die Salazars und Gerald Haas sind aber stolz darauf, auch neue Stände geholt zu haben. "Und dass die Mischung stimmt", findet Juan Salazar. Zu kaufen gibt es auch Wohnaccessoires aus Holz, Kunsthandwerk aus Südafrika, kostbare Mineralien und die bekannten Ausstechformen. Im Angebot sind dazu jede Menge Süßigkeiten, es ist ein Kinderkarussell ...

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