Lagerhallenbrand in Bammental

Feuerwehrmann geht's wieder gut (Update)

Die Brandursache bei Mauser ist weiterhin offen, der mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus eingelieferte Feuerwehrmann ist aber wohlauf.

04.08.2022 UPDATE: 05.08.2022 21:30 Uhr 1 Minute, 59 Sekunden
Foto: PR-Video

Bammental. (fhs) Wohlauf aus dem Krankenhaus entlassen ist der Feuerwehrmann, der nach dem Brand bei der Firma Mauser in der Industriestraße mit Kreislaufzusammenbruch eingeliefert worden war, berichtet Tim Beck für Bammentals Feuerwehr, deren rechtzeitiges Eintreffen einen größeren Brand zu verhindern half.

Nach wie vor unklar sind Ursache und Angaben zum entstandenen Sachschaden. Die Firma Mauser produziert als Niederlassung der Mauser-Werke GmbH mit 200 Mitarbeitern und den Geschäftsführern Michael Steubing, Bart Lorrez sowie Nils Stenger hier Plastikverpackungen für die Lebensmittel- und chemische Industrie.

Das Feuer habe die Produktion nicht beeinträchtigt, die störungsfrei laufe. Die Halle sei bereits von den Brandfolgen gesäubert, berichtet Annabelle Schwanke für das Unternehmen "Mauser Packaging Solutions" aus Brühl bei Köln.

Update: Freitag, 5. August 2022, 21.30 Uhr


Kreislaufopfer, Hitze und Verpackungsbrand

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Bammental. (fhs) Für die Polizei ist es ein "Kleinbrand", für die Feuerwehr Teil ihres Großkampftags: Nach dem nächtlichen Großfeuer in Dilsbergerhof wurden teils die gleichen Feuerwehrleute erneut zum Einsatz gerufen, als am heutigen Donnerstag gegen 12.30 Uhr ein Produktionsmittelbrand von Kartonagen sowie Kunststoff-Verpackungsmaterial mit starker Rauchentwicklung in der Lagerhalle der Firma Mauser in der Industriestraße ausbrach.

Bammentals Feuerwehr löschte die Flammen schnell. Mehrere Wehren aus umliegenden Gemeinden waren ebenfalls im Einsatz: Nach Feuerwehrangaben am Räumen der Halle beteiligt waren Kameraden aus Sandhausen, Leimen, Meckesheim, Meckesheim-Mönchzell, Mauer, Wiesenbach sowie aus dem hessischen Neckarsteinach. Die Heidelberger Berufsfeuerwehr stellte zudem einen Großlüfter. Kreisbrandmeister Udo Dentz war vor Ort, ebenso der Rettungsdienst.

Zwar war durch den Brand laut Polizei weder Personen- noch Gebäudeschaden zu beklagen, aber die Umstände forderten unter den Brandbekämpfern Tribut: Werden Wehrleute sonst nach 15 bis 20 Minuten ausgetauscht, waren unter den 91 Einsatzkräften die Zeiten wegen der allgemein hohen Temperaturen und der Anstrengung erheblich kürzer. Trotzdem erlitt ein Wehrkamerad einen Kreislaufzusammenbruch und kam ins Krankenhaus.

Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei gestern keine Angaben. In ...

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