Leutershausen

Neue Eisdiele öffnet am Samstag (Update)

Eine Zweigstelle der Weinheimer "Gelateria Pandolfo". Die Betreiber wollen die Ortsmitte beleben.

14.03.2024 UPDATE: 05.04.2024 18:44 Uhr 2 Minuten, 12 Sekunden
Viviana-Alessia Pandolfo und Robin Schulz vor ihrem künftigen Eiscafé in der Friedrichstraße 19. Foto: Dorn

Hirschberg-Leutershausen. (max) Jetzt wird es ernst für Viviana-Alessia Pandolfo und Robin Schulz. An diesem Samstag, 6. April, öffnen die beiden ab 12 Uhr ihre Gelateria Pandolfo in der ehemaligen Bäckerei Muschelknautz in der Friedrichstraße 19. Und das Wetter scheint sich auch schon auf die erste richtige Eisdiele in Hirschberg einzustellen: Für das Wochenende sind sommerliche Temperaturen bis 25 Grad vorher gesagt.

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber es ist alles fertig geworden. Und sogar von weithin sichtbar, denn eine überdimensionale Eiswaffel weist auf die Gelateria hin.

Update: Freitag, 5. April 2024, 18.43 Uhr


Erstes Eiscafé Hirschbergs kommt in ehemalige Bäckerei

Hirschberg-Leutershausen. (ans) Der erste Stammgast ist Viviana-Alessia Pandolfo und Robin Schulz schon mal sicher: Die Oma von Robin Schulz, Anne-Marie, hat schon angekündigt, jeden Tag vorbeikommen zu wollen, wenn die beiden das erste Eiscafé Hirschbergs eröffnen. Noch im März oder April soll die Zweigstelle der Weinheimer Eisdiele "Gelateria Pandolfo" in der ehemaligen Bäckerei "Muschelknautz" in der Friedrichstraße 19 eröffnen.

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Und da freut sich die Oma natürlich besonders drauf. Vielen im Ort dürfte sie ein Begriff sein, denn Anne-Marie Schulz war "die gute Seele" des Gasthauses "Zur Rose", übrigens auch ihr Geburtshaus, wie Enkel Robin verrät. Sie soll auch mit einem Foto im Café gewürdigt werden, ebenso wie Helga Hogg, die einst in Leutershausen als Eisverkäuferin eine Institution war.

Bei Viviana-Alessia Pandolfo und Robin Schulz wird es aber über den reinen Eisverkauf hinausgehen. Denn es soll ein richtiges Café in der Friedrichstraße werden. Am 27. August 2022 öffnete hier letztmals die Leutershausener Filiale der Bäckerei "Brehm" ihre Türen, die vier Jahre zuvor auf die traditionsreiche Bäckerei "Muschelknautz" gefolgt war. Seit diesem Sommertag stand der Verkaufsraum leer. Eigentümer Edgar Muschelknautz hat nun endlich Mieter gefunden.

"Ich habe schon länger nach Immobilien gesucht", erzählt Robin Schulz (30). Gemeinsam mit seiner Verlobten Viviana-Alessia Pandolfo (27) arbeitet er bereits in der "Gelateria Pandolfo", die ihrem Papa gehört, am Weinheimer Marktplatz. Und das wollen sie auch weiterhin machen, allerdings im Wechsel mit ihrer Arbeit in Leutershausen. Im Januar stieß Schulz auf die Anzeige von Muschelknautz, und schnell wurde man sich einig. "Wir wollen Leben in die Ortsmitte bringen", sagen die beiden.

Das Eis – mit gut 20 Sorten wollen sie starten – wird aus Weinheim nach Leutershausen gebracht. Denn in der Zweiburgenstadt entwickelt und produziert Papa Antonio Pandolfo den süßen Genuss selbst; auch den von ihm eigens gerösteten Kaffee wird das junge Paar von dort erhalten. Neben Eis mit durchaus originellen Sorten wie Ziegenkäse mit Pistazien und Granatäpfeln oder auch Hunde-Eis wird es also Kaffee geben, ebenso wie heiße Waffeln, Brioches und Cornetti.

"Mein Papa ist sehr kreativ und denkt sich jede Woche etwas Neues aus", sagt Viviana-Alessia Pandolfo stolz. Die Konkurrenz durch das Café "Erdmann", das ein paar Meter weiter auch Eis verkauft, fürchten sie nicht. Gerade mit Blick auf Weinheim meint Viviana-Alessia Pandolfo: "Man sieht daran, dass mehrere Eisdielen problemlos nebeneinander existieren können."

Da die einstige Bäckerei, wo gerade die Umbauarbeiten auf Hochtouren laufen, über keine eigene Kundentoilette verfügt, könnten sie nur maximal 16 Sitzplätze anbieten, erklärt Schulz. Daher lautet der Plan, zunächst einmal drei bis vier Tische innen und ein bis zwei Bänke draußen aufzustellen.

Bis auf einen Ruhetag in der Woche will das Paar jeden Tag öffnen, voraussichtlich ab 11 Uhr. Im November geht das Café dann in die Winterpause, um im Februar wieder zu eröffnen. Aber jetzt wollen die Eltern eines kleinen Sohnes erst mal durchstarten; und in "Hause" freuen sich schon viele auf das, was die Plakate am Eingang ankündigen: "Wir kommen nach ,Hause’".

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